Das Verblüffendste an Leander Haussmanns neuem Film «Herr Lehmann» sind die Dialoge. Endlich einmal wird in einem deutschen Film geredet, wie den Menschen der Schnabel gewachsen ist: Ludrig gelabert, und das auch noch mit slapstickhaftem Humor. «Herr Lehmann», nach dem erfolgreichen Debütroman des Berliner Trompeters und Texters Sven Regener, ist ein herrlich gelassener Gegenentwurf zur popkulturellen Geschwätzigkeit und zum verschärften Trend gesundheitsdik-tatorischer Korrektheit.
Herr Lehmann (gespielt vom MTV-Rabauken Christian Ulmen) ist ein Szenegänger in Kreuzberg, der am liebsten mit seinen Kumpels säuft. «Das Leben an sich hat einen Wert», faselt er. «Aber wenn man sich ...
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