Wer sich regelmässig über Wein äussert, gerät unweigerlich in den Ruch eines Fachmanns. Keine Tischrunde, in der er nicht mit der Auswahl der Weine beauftragt würde. Bestehe ich auf meinem Amateurstatus, halten das alle für Koketterie. Also lass ich’s. Dabei ist mein voller Ernst, dass im Weinjournalismus neben den vielen Profis durchaus ein paar Amateure (im Wortsinn, versteht sich) nützlich wären, die sich dem Leser nicht ex cathedra mitteilten, sondern auf Augenhöhe. Wein beurteilen kann jeder, vorausgesetzt, er oder sie traut sich. Ein Dilettant im Sinn des alltäglichen Sprachgebrauchs bin ich allerdings auf dem weiten Feld der Schaumweine. Abgesehen von den paar Gelegenhei ...
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