In ihrem Jahresbericht über das Verhältnis der Schweiz zur Uno zog Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vergangene Woche eine «positive Bilanz». Die Uno sei ein «unerlässliches Instrument» zur Verteidigung unserer Interessen und zur Umsetzung unserer aussenpolitischen Ziele, so Calmy-Rey.
Doch die Lektüre des vollständigen Berichts zeigt: «Positiv» ist die Bilanz vornehmlich für die Uno. Mit Beiträgen in der Höhe von 651 Millionen Franken (Stand 2005) rangiert die kleine Schweiz mittlerweile schon auf Platz 14 der grosszügigsten Geldspender. Nicht eingerechnet sind dabei die Schweizer Finanzhilfen an die 22 Uno-Organisationen mit Sitz in Genf. Für Neubauten, Kauf oder Umnutzung v ...
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