Ein Thriller mit Fussnoten ist ein Widerspruch in sich selber. Denn welcher vernünftige Thriller-Leser will mitten im Raubüberfall der Eröffnungsszene per Sternchen über die anatomischen Feinheiten des menschlichen Unterschenkels aufgeklärt werden? Andererseits ist Josh Bazells «Schneller als der Tod» ein Thriller der Smart-Klasse. In dieser Liga tummeln sich die literarischen Entsprechungen von Provinzschauspielern, die sich einbilden, ans Burgtheater zu gehören. Und da sind Widersprüche gewissermassen de rigueur. Ebenso wie Verweise auf Nietzsche. Oder wie Grundsätzliches zum Thema Auschwitz-Tourismus.
Peter Brown alias Pietro «Bärentatze» Brwna ist ein ehemaliger Mafiakiller ...
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