In neun Wochen fällt in Deutschland das Briefmonopol der Post. Und darum wird es dort, wie schon bei uns, wohl bald flächendeckende Gratiszeitungen geben.
Wem das etwas zu schnell ging, dem erklären wir gerne den Zusammenhang. Der Zusammenhang ist interessant, weil er die Medienentwicklung der letzten zehn Jahre exemplarisch beschreibt. Es ist die Geschichte einer ungeliebten Marktöffnung.
Die völlige Deregulierung der Post hat in Deutschland dazu geführt, dass grosse Verlagshäuser wie Springer ins Briefgeschäft vorstossen. Springer hat darum die Mehrheit des Briefzustellers PIN übernommen. Umgekehrt dringt die Post in das Zeitungsgeschäft vor.
Post-Chef Klaus Zumwinkel («Ich will ...
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