Jazz, heisst es, sei «Geschichten erzählen». Nichts will Nik Bärtsch, 35, weniger, als Geschichten erzählen. Zwar wuchs er mit dem Jazz auf, liess sich ab 16 zum klassischen Pianisten ausbilden, entdeckte die Quer- und Gegendenker John Cage und Morton Feldman, den Minimalismus von Steve Reich, und seit da interessiert ihn die Abschaffung des Egos mehr als dessen Verwirklichung. Die Gruppe wurde ihm wichtiger als er selbst, und das hatte nichts mit Bergpredigt zu tun und rechter und linker Backe, weil bei ihm die Überwindung des Egozentrismus nicht der Altruismus ist, sondern ein anderes System. Musik als ein mit dem Erfinder nur mehr locker verbundener selbsttätiger Vorgang: «Ich fin ...
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