Esther Vilar, Sie hausen seit einigen Jahren in London. Was ist der Grund?
Meine Familie: Die lebt schon seit zehn Jahren hier. Ich bin mein Leben lang herumgezogen, habe mal da, mal dort gelebt. Hier gefällt es mir im Augenblick ganz gut, obwohl London eigentlich viel zu gross ist für mich. Zürich war in dieser Hinsicht besser. Aber eigentlich lebe ich immer gleich. Ich verbringe die meiste Zeit in Bibliotheken, die sind überall auf der Welt etwa gleich. Es spielt keine grosse Rolle, wo man schreibt.
Welchem Land fühlen Sie sich zugehörig?
Ich habe zwei Pässe, einen argentinischen – den habe ich seit meiner Geburt – und einen deutschen: Den habe ich vor vielen Jahren durch mein ...
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