Als das Aktionskomitee «Stopp Minarett» in Langenthal BE letzte Woche seine Pläne für ein Mahnmal zur Erinnerung an die Minarett-Abstimmung vorstellte, kam es zu einer historischen Begegnung. Erstmals sahen sich die gegnerischen Wortführer von Angesicht zu Angesicht: Daniel Zingg, Sprecher des Aktionskomitees, und Daniel Kettiger, Anwalt der Islamischen Glaubensgemeinschaft. Kettiger besuchte die Informationsveranstaltung und wollte danach diskret verschwinden. Da passte ihn Zingg ab. Die Begegnung dauerte nur wenige Sekunden – und trug nicht zur Entspannung bei: Am Montag erhielt Zingg von Kettiger einen eingeschriebenen Brief mit der Androhung einer Ehrverletzungsklage. (dg)
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