Menschen können nichts für ihre Namen. Doch manchmal passen sie – schmerzhaft und präzise wie die Faust aufs Auge.

Gut möglich, dass CDU-Mann Marco Wanderwitz deshalb immer wieder versucht, ernst genommen zu werden.

Nun hat er einen neuen Versuch gestartet. Nach Mühen hat er genügend andere Bundestagsabgeordnete des demokratischen Blocks für einen Antrag gewonnen, der ein Verbotsverfahren gegen die AfD fordert.

Viele Mitstreiter sind es nicht, gerade mal 36. Aber das reicht, dass das Parlament die Sache debattieren muss.

Die Hasenfüssigkeit hat einen Grund. Zu riskant erscheint den meisten anderen ein Verbotsverfahren. Was tun, wenn es scheitert? Da steht man dumm da.

Doch genau in dieses Dilemma hat Wanderwitz’ tapfere Truppe den Bundestag gestürzt. Am Ende muss über seinen Antrag abgestimmt werden, und so, wie es aussieht, wird er abgelehnt.

Mit anderen Worten: Die Blockflötenparteien sind gegen ein Verfahren gegen die AfD.

Dann steht nicht nur Wanderwitz dumm da.