Niemand wollte auf den Schriftsteller Raphaël Glucksmann hören, der seit zwei Jahrzehnten vor Russlands Präsident Wladimir Putin warnt. Jetzt reissen sich die französischen Medien um ihn. Soeben hat er ein Buch über Putin, die Ukraine und Europa veröffentlicht. Für Weltwoche-Autor Jürg Altwegg nahm er sich ausserhalb seines offiziellen Programms Zeit. Das ist kein Zufall. Altwegg vermittelte Glucksmanns Vater André einst einen neuen Buchverlag in Deutschland, nachdem sich dieser mit seiner Marxismus-Kritik «Köchin und Menschenfresser» von der totalitären Linken losgesagt hatte. Schon seit Jahrzehnten gehört Altwegg zu den wichtigsten Vermittlern französischer Kultur im d ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.
Ist der auf dem Bild der Bub von Joe? Der sieht eher aus wie sein Vater.
„Raphaël Glucksmann, der seit zwei Jahrzehnten vor Russlands Präsident Wladimir Putin warnt.“ Aha. Vor 20 Jahren war Glucksmann 24 Jahre alt. Wie qualifiziert soll da diese Warnung sein? Das erinnert mich an „Popstars“ die mit 29 ihre Memoiren schreiben. Geduld mit der eigenen Erfahrung und Urteilsfähigkeit wäre angebracht.