Zehntausende ukrainische Geflüchtete in Grossbritannien stehen vor einer ungewissen Zukunft: Auslaufende Visa gefährden ihre Arbeitsverhältnisse und Mietverträge. Das berichtet die britische Zeitung The Telegraph unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage der Universität Birmingham.
Demnach leben derzeit rund 270.000 Ukrainer im Vereinigten Königreich unter Sonderprogrammen wie «Homes for Ukraine», das Dreijahresvisa für Kriegsflüchtlinge ermöglichte. Diese Visa laufen nun jedoch aus, und ein Folgeprogramm, das eine Verlängerung um achtzehn Monate erlaubt, startete erst im Februar. Die Folge: ein Bearbeitungsstau, rechtliche Unsicherheit und wachsender Druck auf die Betroffenen.
Laut der Umfrage unter über 1100 Geflüchteten gaben 41 Prozent an, Jobangebote verloren zu haben, und 22 Prozent berichteten, dass Arbeitsverträge nicht verlängert wurden. Rund ein Viertel konnte bestehende Mietverhältnisse nicht erneuern oder neue Verträge abschliessen.
Der psychische Druck ist hoch: Über 43 Prozent der Befragten klagten über Angstzustände und Panikattacken. Viele haben schulpflichtige Kinder, was die Sorge um eine stabile Zukunft zusätzlich verstärkt.
Ein Regierungssprecher versicherte, man bleibe «vollumfänglich verpflichtet», ukrainische Flüchtlinge zu unterstützen. Konkrete Aussagen zu einer Vereinfachung des Visumverfahrens machte er jedoch nicht.
In anderen europäischen Ländern ist die Lage ähnlich angespannt: In Deutschland wird über Leistungskürzungen diskutiert, Polen lehnt neue Aufnahmequoten ab, und Tschechien kündigte ein Ende bevorzugter Behandlung ukrainischer Asylsuchender an.
Gegenüber meinem Haus gibts drei weisse PP, öffentlich für jeden. Seit Monaten steht dort ein Mercedes aus der Ukraine als arroganter Dauerparkierer, die Reifen immer ausserhalb der Linie. Würde dies ein Schweizer tun, hätte man ihn längst verwarnt oder eine Knolle an die Frontscheibe geklebt. Die sollen alle wieder zurück. Ihre arrogante Art widert mich an!
Wie lange müssen wir diese Farben noch ertragen?
@Socrates9Zico10: "...Diese Ukrainer sollten dann auf jeden Fall in Europa bleiben dürfen!" Aber natürlich dürfen sie das. Oder ist Ihnen nicht bewusst, dass Europa bis zum Ural reicht?