Lieber Hubert Aiwanger
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Zerfallserscheinung der Demokratie: Freie-Wähler-Vorsitzender Aiwanger.
Bild: ARMIN WEIGEL / KEYSTONE

Lieber Hubert Aiwanger

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21.03.2025
Da hatten Sie die Chance zu einem tatsächlich wirkungsvollen und notwendigen, ja staatsrettenden Widerstand, der über Worte einer Open-Air-Veranstaltung hinausgeht – und Sie haben es vermasselt. Schade. Tatsächlich ist die AfD die einzige Partei im Parlament, die so handelt, wie sie spricht. Im Basketball hörte ich einst den Spruch «If you talk the talk, you have to walk the walk» – schlicht übersetzt: Lass deinen Worten Taten folgen. Nun haben sich alle im Parlament versammelten Parteien zu dem entschlossen, was der zurückgetretene Bundesverfassungsrichter Peter Huber als einen «Staatsstreich» bezeichnet hat, der von seinen derzeit agierenden Kollegen auch noch abgesegnet word ...
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10 Kommentare zu “Lieber Hubert Aiwanger”

  • we4r9 sagt:

    Es sind alle gleich verlogen und nur an sich denkend die Bevölkerung ist ihnen Wurst. Tatsache ist, was man wählt das hat man.

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  • Chessklaus sagt:

    Die Freien Wähler mit Herrn Aiwanger an der Spitze sind
    erfolgreich erledigt.

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  • bupsi sagt:

    Tja, penetrante bayerische Tonalitat macht noch länger keinen Patrioten.

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  • herrrgimbell sagt:

    Eine echte bierzeltlusche halt.

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  • Anaxagoras sagt:

    Aiwanger hätte im Tausch für sein Amt zur bleibend historischen Figur werden und seinen wilden Haufen zur künftig etablierten BT-Partei machen können - wenn er im Bundesrat überraschend aufgestanden wäre und ein Nein zu Protokoll gegeben hätte.

    Dazu fehlte der Mumm.

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  • Heidi V. sagt:

    Pfui Aiwanger, Sie sind in meinen Augen zum Feigling mutiert! Schämrn Sie sich und treten Sie zurück, solche Politiker wie Sie sind unerträglich!!

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  • cui bono sagt:

    In der Tat schade. Galt Aiwanger bis vor kurzem noch als einer der letzten Aufrechten, so hat auch er sich jetzt als kleinkarierter Funktionärstyp entlarvt, der ganz egoistisch primär an seinem Posten klebt und dem das Wohl Deutschlands doch nicht wirklich wichtig ist.

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  • merlindesiam sagt:

    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Söder dann Aiwanger entlassen hätte und die CSU dann (mit der SPD oder alleine) im Bundesrat zugestimmt hätte. Das ist das eigentlich Tragische, dass selbst im Bundesrat die Demokratie zerstört wird. Man droht mit Entlassungen, wenn man nicht so abstimmt, wie Söder es will.

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    • sankt-michael sagt:

      Ja und? Soll das jetzt den Aiwanger entschuldigen, weil Bayern auch ohne ihn zugestimmt hätte und der arme, arme Mensch von Söder entlassen worden wäre? Ich glaub, ich spinne. Wie armselig ist das denn?!

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  • castus sagt:

    Es gab mal einen Witz über Politiker: Ein Politiker ist gestorben und kam zu Petrus, der die Eintrittskontrolle (heute wäre das quasi die Migrationskontrolle) ausübte. Er sagte zum Kontrahenten, für jede Lüge und jedes gebrochene Wahlversprechen müsse er einen Überschlag machen. Der fand das verrückt und bezweifelte, dass er das schaffen würde. Petrus beruhigte ihn und sagte, seinen Kontrahenten hätten sie als Ventilator in der Toilette aufhängen müssen.

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