Sie wird mit Morddrohungen eingedeckt, von Kollegen gemieden, von der Universität im Stich gelassen. Seit zehn Jahren ist Florence Bergeaud-Blackler beim renommierten Forschungsinstitut Centre national de la recherche scientifique (CNRS) angestellt, das die jüngsten Morddrohungen erst nach Wochen verurteilte. Medien werfen ihr vor, sie stelle in ihrem neuen Buch den Totalitarismus der Muslimbrüder jenem der Nazis und der Kommunisten gleich. Sie dementiert nicht: «Die Muslimbrüder sind religiöse Suprematisten, eine Geheimgesellschaft, die ihre Absichten verheimlicht.»
In «Le frérisme et ses réseaux, l’enquête» untersucht Bergeaud-Blackler Ideologie, Strategie und Doktrin der Muslimbruderschaft (MB) und ihrer Netzwerke in Europa. Die akribische Darstellung der Anthropologin ist überzeugend und ergibt ein erschreckendes Bild. Die Autorin legt Beweise für die Infiltration der Muslimbruderschaft in wichtige Institutionen der Europäischen Union und der französischen Wissenschaft vor, mit dem Ziel, ihre Ideologie zu verbreiten und eine islamische Welt zu schaffen. Gilles Kepel, der Doyen der französischen Islamologen, steuerte das Vorwort bei. Er lobt das Buch als Veranschaulichung seines Bestsellers «Le prophète et la pandémie. Du Moyen-Orient au jihadisme d’atmosphère».
Weltwoche: Frau Bergeaud-Blackler, Sie beschreiben die Bruderschaft als Bewegung für Muslime ausserhalb der islamischen Welt.
Florence Bergeaud-Blackler: Sie wurde vor hundert Jahren in Ägypten gegründet. Mehrere ihrer ersten Mitglieder mussten nach Europa und in die USA auswandern. Es gab heftige Diskussionen. Einige plädierten für die Rückkehr in die Heimat, um dort die Regierungen zu stürzen. Die anderen sprachen sich dafür aus, den Islam nach Europa zu holen.
Weltwoche: Der französische Geheimdienst geht von 50 000 Muslimbrüdern in Frankreich aus. Sie sprechen von ein paar tausend. Wie funktionieren die Muslimbrüder, deren Ideologie Sie als «frérisme» bezeichnen?
Bergeaud-Blackler: Der frérisme integriert die unterschiedlichsten Strömungen des Islam. Er ist eine den liberalen Demokratien angepasste Synthese, deren Einfluss in Frankreich Millionen von Menschen unterliegen. Mehr als ein Drittel der Muslime stellen die Scharia über die Gesetze der Republik. Bei den Jugendlichen sind es 57 Prozent. Eine Mehrheit akzeptiert das Kopftuchverbot nicht. Der frérisme macht aus muslimischen Franzosen französische Muslime. Sein Ziel ist es, die Welt in eine islamische Gesellschaft zu verwandeln – zu einem transnationalen Kalifat zu machen. Er ist sehr modern und bedient sich des technologischen Fortschritts. Doch die Gesellschaft, die ihm vorschwebt, ist keine Demokratie, sondern eine Theokratie – mit der Scharia als Gesetz. Es handelt sich um eine politische und religiöse Bewegung, die ihr Vorgehen dem Ziel anpasst.
«Der Feind wird dazu gebracht, seine Waffen und Werte gegen sich selbst einzusetzen.»
Weltwoche: Was ist die Strategie dahinter?
Bergeaud-Blackler: Sekten versuchen, neue Mitglieder zu isolieren und ihrem Umfeld zu entreissen. Die Muslimbrüder machen das Gegenteil. Sie bearbeiten Zielscheiben innerhalb ihres Milieus. Von ihm aus wird der Einfluss auf die Gesellschaft angestrebt. Für das Erreichen dieses Ziels gibt es einen Plan – es ist der Plan Gottes. Er beruht auf einer Vision der Geschichte und der Zukunft. Die Politologen vernachlässigen ihn, weil sie Angst haben, dass man ihre Analyse als Verschwörungstheorie verstehen könnte. Deshalb schreiben sie, die Muslimbrüder hätten ihren ideologischen Kompass verloren und würden auf die Errichtung einer islamischen Gesellschaft verzichten. Das ist ein gewaltiger Irrtum. Der Plan existiert, er ist das grösste Geheimnis der Muslimbrüder, die eine Geheimgesellschaft sind.
Weltwoche: Das tönt sehr ein bisschen nach Verschwörungstheorie. Handelt sich tatsächlich um eine Geheimgesellschaft?
Bergeaud-Blackler: Aber sicher. Kein Muslimbruder wird je zugeben, dass er ihr angehört. Die Mitglieder erfüllen ihre Mission, ohne je öffentlich darüber zu reden. Nur von wenigen weiss man, dass sie es waren. Das heisst aber auch, dass sie während Jahren gelogen haben. Deshalb ist es schwierig, ihnen nun zu vertrauen. Bei Mohamed Louizi, einem Franzosen marokkanischer Herkunft, kann man davon ausgehen, dass er tatsächlich Mitglied war und mit der Bewegung gebrochen hat: Er beschreibt die Muslimbrüder sehr kritisch und detailreich. Bei anderen ehemaligen Mitgliedern hat man den Eindruck, dass sie noch immer unter ihrem Einfluss stehen. Es gibt zudem viele Gutgläubige, die gar nicht so richtig merken, dass sie von den Muslimbrüdern manipuliert werden.
Weltwoche: Pardon für die blöde Frage: Gibt es auch Muslimschwestern?
Bergeaud-Blackler: Natürlich. Allerdings habe ich nie eine Muslimschwester getroffen, die der Bruderschaft ihre Treue geschworen hat. Ich weiss selbst nicht genau, ob es für Frauen dieses Treuebekenntnis gibt. Aber ich kenne viele Muslimschwestern, die genauso aktiv sind wie die -brüder. Die Grenze zwischen der Bruderschaft und dem engsten Kreis ihrer Einflussnahme ist fliessend. Das Kriterium «Mitgliedschaft» sagt wenig aus.
Weltwoche: Wie verhält es sich mit Tariq Ramadan und seinem Bruder Hani, den in Genf lebenden Enkeln des Gründers Hassan al-Banna? Sind sie Mitglieder, Missionare, Propheten im Dienst seiner Ideologie?
Bergeaud-Blackler: Alle, die sich zur Lehre von al-Banna und al-Qaradawi bekennen, sind Teil der Muslimbruderschaft. Das gilt selbstverständlich für Hani und Tariq Ramadan. Ihr Einfluss auf die Jugendlichen ist beträchtlich. Er wird über kulturelle Vereinigungen, Vorträge, Sportvereine, Ferienlager und so weiter ausgeübt. Französische Kulturhäuser und Islam-Zentren sind Drehscheiben der Verbreitung. Die Muslimbrüder sind Integristen, und in Frankreich haben sie ihre politische Vision des Islam weitgehend durchgesetzt: Zwei bis drei Generationen von Einwanderern wurden re-islamisiert. Die Jugendlichen haben den Auftrag, ihre gemässigteren Eltern auf den rechten Weg zurück zur «richtigen» Religion zu bringen. Sie fühlen sich als Botschafter des Islam in Frankreich.
Weltwoche: Fühlen sie sich als Franzosen?
Bergeaud-Blackler: Selbst die fanatischsten unter ihnen fühlen sich sehr wohl als Franzosen: unter der Bedingung, dass sie ein Leben nach den halal Kriterien führen können. Die Gesellschaft muss ihnen ein Leben der «Inklusion» ermöglichen. Ohne Assimilierung. Sie sind Franzosen, die sich den französischen Traditionen und Normen verweigern.
Weltwoche: Sie haben dem halal Phänomen zwei Bücher gewidmet, die hohe Wellen schlugen. Für Sie ist halal eine «erfundene Tradition».
Bergeaud-Blackler: Es handelt sich in der Tat um ein Phänomen, das nicht vom Koran hergeleitet werden kann. Sein Siegeszug hat weltweit Ausmasse angenommen, die ohne eine Strategie nicht erreicht worden wären. Das halal Business ist aus einer Allianz zwischen der neoliberalen, kapitalistischen Marktwirtschaft – mit Firmen wie Nike und Adidas – und den islamischen Fundamentalisten entstanden. Letztere sind keine Kapitalisten, aber sie benutzen den Markt zur Verbreitung ihrer Weltanschauung. Sie verdienen Geld und stärken ihre Macht. Die religiösen Instanzen verleihen den halal Produkten das Echtheitszertifikat. Es geht längst nicht nur um das Fleisch und andere Nahrungsmittel. Auch Reisen, Hotels sind betroffen. Alles, was konsumiert werden kann, unterliegt inzwischen den halal Kriterien. Es geht längst um eine gewaltige Industrie, die dabei ist, die islamischen Normen durchzusetzen.
Weltwoche: Zu Beginn des Ramadan startete die Marke Evian zufälligerweise eine Kampagne, in der die Tugenden des Mineralwassers beworben wurden. Sie wurde als Provokation der Muslime hochgespielt. Evian musste sie umgehend stoppen und sich entschuldigen – aus Angst vor einem weltweiten Boykott.
Bergeaud-Blackler: Der Protest kam von Vereinigungen gegen die «Islamophobie». Ihre Strategie setzt auf die Schuldgefühle des Westens, die skrupellos instrumentalisiert werden. Damit will man uns auf die Islamisierung der Welt einstimmen. Wer sich ihr entgegenstellt, wird als islamfeindlicher, kolonialistischer Rassist stigmatisiert. Mit dem Schlagwort «systemische Islamophobie» soll die westliche Gesellschaft zur Einsicht gebracht werden, dass sie sich dem Islam anpassen muss. Und nicht umgekehrt. Sie – als Gastgeberin – muss eine Willkommenskultur schaffen. Es ist an den Europäern, andere Denk- und Verhaltensweisen zu akzeptieren. Auch wenn diese mit unseren Werten, Traditionen, Sitten und Bräuchen nicht vereinbar sind. In dieser Logik ist es zum Beispiel islamophob, in den Schulen das Kopftuch zu verbieten.
«Ihre Strategie setzt auf die Schuldgefühle des Westens, die skrupellos instrumentalisiert werden.»
Weltwoche: Dieser Diskurs und die «Islamophobie» gehen auf die Muslimbrüder zurück?
Bergeaud-Blackler: In ihrer Strategie und Ideologie steckt das Bewusstsein einer suprématie, einer religiösen Überlegenheit des Islam. Muslimbrüder sind Suprematisten. Die Verbreitung des Schleiers illustriert ihren Einfluss. Ich hatte mich am Anfang meiner Feldstudien als Anthropologin mit jungen islamischen Frauen befasst und ihre Manipulation durch die Muslimbrüder beobachtet. Sie brachten Schülerinnen dazu, das Kopftuch zu tragen und es als Ausdruck ihrer Freiheit zu verteidigen. Nach einem Jahr der Provokationen reagierte Frankreich mit einem Gesetz, das den Terroristen einen Vorwand für ihre Attentate lieferte. Der klassische Feminismus, der das Kopftuch abgelehnt hatte, mutierte zum Neofeminismus, der es akzeptiert und dem die Frauen in Afghanistan gleichgültig sind. Weil ich mich nicht vereinnahmen und schon gar nicht bekehren liess, verweigerte man mir den Zugang zu den Frauen in den Banlieues. Deshalb begann ich, das halal Business zu untersuchen. Da hatte ich sehr viel weniger Schwierigkeiten. Auch weil ich gebraucht wurde, um seine Existenz zu bezeugen. Das war mir sehr wohl bewusst.
Weltwoche: Kann man seine wirtschaftliche Bedeutung in Zahlen ausdrücken?
Bergeaud-Blackler: Das ist sehr schwierig. Die Moscheen werden für die Zertifizierung des Fleisches als halal bezahlt, doch die Höhe der Abgabe bleibt geheim. Doch hier geht es gar nicht sosehr um die Zahlen: Die Ausweitung des halal Kriteriums auf zahlreiche Produkte und Dienstleistungen führt zu einem Separatismus in der Gesellschaft. Weil es halal Hotels und Restaurants gibt, bleiben sie den anderen fern. Der Graben zwischen Muslimen und Nichtmuslimen vertieft sich zusehends.
Weltwoche: Wollen die Muslimbrüder eine Apartheid-Gesellschaft?
Bergeaud-Blackler: Sie fördern sie – auf dem Weg zu der Gesellschaft, wie sie ihnen vorschwebt. Auch dafür ist ihr suprematistisches Bewusstsein einer religiösen Überlegenheit verantwortlich. Die Muslime schliessen sich selbst aus, weil sie sich für besser halten. Das halal Business ist darauf angelegt, unsere Gesellschaft «halal-kompatibel» zu machen. Mawdudi, Theoretiker des frérisme, sprach von einem halal way of life. Diese Strategie ist sehr viel schlauer und ergiebiger als die brutale Islamisierung, die auf Widerstand stösst. Langsam, schleichend werden wir zu den Normen des Islam hingeführt. Man tut so, als ginge es darum, die Diskriminierung einer Minderheit, die mit dem Islamismus nichts zu tun habe, zu überwinden. Natürlich handelt es sich um eine Form von Betrug. Es ist eine List, um uns an die islamische Gesellschaft zu gewöhnen. Bis wir uns wie von selbst zur islamischen Theokratie bekennen, und sei es in ein paar Jahrhunderten.
Weltwoche: Wie erklären Sie die Tatsache, dass globalisierte Firmen sich in diesen Kampf einspannen lassen? In Ihrem Buch verwenden Sie den Begriff «nützliche Idioten».
Bergeaud-Blackler: Es geht ums Geschäft . Ihr Verhalten entspricht dem multikulturellen Geist, der die Unternehmen in Beschlag genommen hat. Gegen den Rassismus, für das friedliche Zusammenleben aller. Sie verstehen nicht, dass sie tatsächlich zu nützlichen Idioten des Islam und seiner Globalisierung werden. Es gibt eine Internationale des Islam, die mit dem diskreten Islam, den es in Frankreich vor vierzig Jahren gab, nichts mehr zu tun hat. Die Gläubigen gingen ihrem Glauben nach. Sie wollten arbeiten. Jegliches Missionieren war ihnen fremd. In den Moscheen wurde gebetet – heute sind sie mächtige Geschäfts- und Kulturzentren. Sie kümmern sich um Bildung und Freizeit der Muslime. Sie führen Kampagnen gegen Schriftsteller, die sie der Blasphemie bezichtigen, und spielen bei Wahlen eine Rolle. Diese Ausbreitung geht auf die Muslimbrüder zurück.
Weltwoche: Sie sprachen von List.
Bergeaud-Blackler: Die List ist eine Form der Kriegsführung gegen einen Feind, den man mit militärischen Mitteln nicht besiegen kann. Er wird dazu gebracht, seine Waffen und Werte gegen sich selbst einzusetzen. Die Muslimbrüder setzen auf unser Schwächen und Irrtümer. Ihre Kriegsführung vermeidet die direkte Konfrontation, denn sie würde unweigerlich ihre eigene Einheit zerstören, die ihre grösste Stärke ist.
Weltwoche: Ihre Kritiker werfen Ihnen vor, den Rechtsextremen in die Hände zu arbeiten.
Bergeaud-Blackler: Das höre ich seit dreissig Jahren. Der Vorwurf kommt von den Muslimbrüdern und den Linken. Gegen diese grotesken Unterstellungen bin ich längst immun. Ich fühle mich der Wahrheit verpflichtet. Ich bin Forscherin, ich mache keine Politik.
Weltwoche: Die Verleumdungen haben eine neue Stufe erreicht: Wegen Morddrohungen stehen Sie seit Wochen unter Polizeischutz.
Bergeaud-Blackler: Ich habe das Glück, in einem Land zu leben, das seine Forscher beschützt. Wo immer ich hingehe, habe ich einen Polizisten an meiner Seite.
Weltwoche: Was hörten Sie in Deutschland bezüglich der Bedrohung durch den Islam?
Bergeaud-Blackler: Wir sind überall, in Deutschland, in den Niederlanden und in Grossbritannien, nur noch ein paar wenige Forscher, die sich damit befassen. Das hat nicht nur mit Drohungen zu tun, sondern generell mit der Politisierung des Themas. Forschung und Lehre sind in Gefahr. Wir schätzen die Lage ähnlich ein und hoffen auf einen heilsamen Schock. Noch ist es nicht so weit. Die Universitäten lassen sich einschüchtern, sie stellen sich nicht vor bedrohte Wissenschaftler, die desavouiert werden.
Weltwoche: Sie sind mit diesem Anliegen an den französischen Innenminister Gérald Darmanin gelangt, der Sie empfangen hat.
Bergeaud-Blackler: Darmanin ist sich der Gefahr bewusst. Das Treffen fand statt, nachdem die Sorbonne eine Veranstaltung mit mir abgesagt hatte. Die ebenfalls anwesende Staatssekretärin für die Forschung, Sylvie Retailleau, hat mich weniger überzeugt. «Sehen Sie, Vorträge werden heute doch ständig verschoben», sagte sie zu mir. Genau das muss verhindert werden. Absagen von Vorlesungen geben jenen Recht, die mich zum Schweigen bringen wollen.
Weltwoche: Ist die freie, wissenschaftliche Islam-Forschung an den Universitäten in Gefahr?
Bergeaud-Blackler: Sie ist jetzt schon ungenügend. Wir brauchen mehr Schutz und Unterstützung. Das Forschungsinstitut CNRS, bei dem ich seit zehn Jahren angestellt bin, hat mich nicht gegen die Angriffe verteidigt. Ich bekam keine Unterstützung von den Kollegen. Erst nach Wochen veröffentlichte das CNRS ein Communiqué, in dem die Morddrohungen verurteilt wurden. Nur die Rechtsabteilung hat sich für mich eingesetzt, sie bezahlt meine Anwälte. Schon früher gab es Probleme mit der Finanzierung. Bei den halal Recherchen arbeitete ich mit den Veterinären zusammen. Deswegen musste ich mich mit der Fleischproduktion befassen, die nicht besonders interessant ist. Aber ich konnte die Studien auf die halal Norm ausweiten, um die es mir geht. Das vereinfacht die Arbeit nicht. Aber es ist auch eine Bereicherung. Bei den Tierärzten habe ich sehr viel über das halal Business gelernt.
«Wir sind nur noch wenige, die sich mit dem Thema befassen. Wir hoffen auf einen heilsamen Schock.»
Weltwoche: Sie forschen unter anderem mit Geld der EU.
Bergeaud-Blackler: In den Ausschreibungen geht es um die Förderung der europäischen Integration, das Zusammenleben, den Kampf gegen Hass und Rassismus. Wenn man über die Radikalisierung forschen will, ist man gut beraten, das Thema nicht auf den Islam zu beschränken. Es gab zum Beispiel ein Projekt, bei dem man die Radikalisierung der jungen Muslime mit jener der neofaschistischen Rechtsextremen vergleichen musste.
Weltwoche: Die Medien werfen Ihnen vor, den Totalitarismus der Muslimbruderschaft mit dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus zu vergleichen.
Bergeaud-Blackler: Es gibt Medien, die sich bewusst als Sympathisanten des Islam gebärden. Viele sind schlicht blind. Auch wichtige Qualitätszeitungen – wie die linke Zeitung Libération und die katholische La Croix – haben den Ernst der Lage nicht begriffen und lassen sich als nützliche Idioten missbrauchen: Sie verteidigen die «Unterdrückten» und machen in den Muslimen Opfer aus.
Weltwoche: Den besten Artikel über Sie veröffentlichte Charlie Hebdo, die linke Satirezeitschrift, die Opfer eines Attentats war.
Bergeaud-Blackler: Das stimmt. Auch Marianne war nicht schlecht. Positiv wurde mein Buch von konservativen Zeitung wie dem Figaro aufgenommen.
Weltwoche: Diese Blindheit betraf auch die Politik. Hat sich seither etwas geändert?
Bergeaud-Blackler: Der Zustand, in dem sich Frankreich heute befindet, ist die Folge auch ihrer Blindheit seit einem halben Jahrhundert. Als Innenminister und Präsident glaubte Nicolas Sarkozy, dass aus den Muslimbrüdern Demokraten werden könnten: Er holte sie in den Conseil français du culte musulman (CFCM), den Dachverband der muslimischen Organisationen. Noch heute begehen zahlreiche Stadt- und Gemeindepräsidenten den gleichen Irrtum und setzen auf die Zusammenarbeit. Muslimbrüder sind Theokraten. Ihnen gegenüber ist eine einzige Antwort angebracht: Die Republik darf ihnen keinen Zentimeter des französischen Laizismus überlassen.
Weltwoche: Vor zwei Jahren wurde ein Gesetz gegen Separatismus in der Republik erlassen.
Bergeaud-Blackler: Es gibt der Polizei ein bisschen mehr Handlungsraum bei der Überwachung des politischen Islam. Dank ihm konnten nach der Ermordung von Samuel Paty auch Anstifter und Hetzer bestraft werden. Doch dieses Gesetz stösst schnell an Grenzen: Vereinigungen, deren Auflösung es ermöglicht hat, sind versucht, sich neu zu gründen. Man kann das beim verbotenen Collectif contre l’islamophobie en France (CCIF) beobachten. Es hat sich eine neue Form gegeben und agiert nun hauptsächlich in Brüssel. Meine Kollegen im Ausland haben sich sehr positiv zu unserem Separatismus-Gesetz geäussert und wünschen sich ein ähnliches Instrument. In Amerika wird Frankreich für seinen Kampf gegen den Islam kritisiert, in Europa belächelt – aber immer mehr auch gelobt. Es ist seine Aufgabe, ihn zu führen – auch weil der Hass der Muslime in aller Welt auf Frankreich wegen seines Laizismus besonders gross ist.
Weltwoche: Ist das krisengeschüttelte Frankreich mit dieser Aufgabe nicht überfordert?
Bergeaud-Blackler: Die Aktionen des Staats reichen nicht, allein ist er tatsächlich überfordert. Die Gesellschaft muss erwachen und sich gegen die permanente Einschüchterung wehren. Mancherorts sind ultrarechte Milizen im Entstehen, die nur darauf warten, in den bewaffneten Kampf zu ziehen. Diese Eskalation muss gestoppt werden.
Weltwoche: Die Krawalle Ende Juni erweckten den Eindruck eines Bürgerkriegs.
Bergeaud-Blackler: Diese Jugendlichen wurden im Glauben erzogen, dass ihre Religion die beste sei. Aber sie sind ihrer nicht würdig. Denn sie sind kriminell, nehmen Drogen, laufen den Mädchen nach. Sie werden dem moralischen Druck des frérisme, der sie zu «Über-Muslimen» verklärt, nicht gerecht. Ihr Überlegenheitskomplex zerschellt an der Wirklichkeit. Er führt zu Verbitterung und entlädt sich in blindwütiger Gewalt.
Das Interview mit Florence Bergeaud-Blackler wurde telefonisch geführt.
Florence Bergeaud-Blackler: « Le frérisme et ses réseaux, l’enquête». Editions Odile Jacob. 416 S., 24.90 Euro.
Das man deswegen unter Polizeischutz leben muss, sagt schon alles über diese kranken Fanatiker 🤔
Dass der Islam bei uns in Westeuropa nichts zu suchen hat sollten wir seit der ersten Türkenbelagerung vor Wien im Jahre 1529, spätestens aber seit der zweiten im Jahre 1683, eigentlich wissen. Sollten unsere hochgelobten Westliche (Christliche) Werte wirklich erhalten bleiben, dann dürfen wir hier den Islam nicht dulden und nicht immer weiter anwachsen lassen.
Wo sie recht hat, hat sie recht. Wann fallen endliche den Bürgern die Schuppen von den Augen ? Will man abwarten, bis der Super-Gau zur Realität wird ?
Seit den 90ziern ist das doch schon deutlich zu erkennen: Die Muslimbrüder wollen das Kalifat und die Linken/Grünen wollen die Zerstörung der weissen, westlichen Gesellschaft. Und die Mehrheit sind die nützlichen Idioten die das mit ihren Steuergeldern noch finanzieren.
Mögen doch unsere Politiker diesen höchst informativen Text aufmerksam lesen. Auch hier gehen uns Frankreich und Deutschland mit schlechtem Beispiel voran. Was Frau Florence Bergeaud-Blackler hier berichtet, sagen freiheitlich denkende kritische Muslime seit Jahren: Saïda Keller-Messahli, Neçla Kelek, Hamed abdel Samad, Ahmed Mansour oder die Frauenrechtlerin Seyran Ateş. Nur hört man ihnen nicht zu , resp. beschimpft sie von links/islamistischer Seite als "islamophobe Rassisten".
Ich möchte nicht wissen wollen, was in D. passiert, wenn ein derart fundiertes Interview dort veröffentlicht werden würde. Der Links/Grünen Fraktion und ihren Symphatisanten in den Medien würde vermutlich der Schaum vor dem Mund stehen. Es ist daher auch nur folgerichtig, das ich mein Abonnement beim SPIEGEL, ZEIT und SZ gekündigt habe. Ich wünsche keine Meinungsmache und möchte auch nicht belehrt werden, sondern wünsche Informationen um mir mein eigenes Urteil zu bilden. "Chapeau , Weltwoche!"
Anfang 1971 gab es in Österreich etwas über 20.000 Moslems, 2021 waren es schon 746.000 Moslems in Österreich, davon über 200.000 im Wien. Wie wird es in weiteren 50 Jahren aussehen in Österreich, wenn der Islam genau so weiterwächst? Das wären dann über 40 Millionen Moslems in Österreich.
Nach der Eroberung der islamistischen Emirate in Zentralasien durch Trotzky und Michael Frunse gelang es der Sowjetunion, dort einen weltoffenen und modernen Islam zu installieren. Auch die islamischen Teilrepubliken der russischen Föderation wie Tschetschenien, Tatarstan und Dagestan sind modern und weltoffen. Nur in Afghanistan ist dieses Projekt durch westliche Intervention gescheitert. Der Salafismus ist ein Werkzeug westlicher Geostrategie und auch dort verortet.
"Die islamische Idee der Inklusion allerdings, die mit Unterwerfung identisch ist, will sich die westliche Kultur einverleiben und hält für die Regelung dieses Verhältnisses das Instrument des Dhimmitums bereit. Dies und nichts anderes bedeutet „Integration“ im islamischen Sinne."
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-traeumer-und-der-kommende-sieg-des-islam/
Geschrieben 2016 von Barbara Köster, Autorin des hochinforativen Buches "Der missverstandene Koran" 2015
Was wir in Europa vom Islam zu erwarten haben, ist klar. Europa verlassen ist nicht immer einfach. In Europa folgen Polen und Ungarn einen anderen Weg. In anderen Staaten ist die Ersetzungsmigration fortgeschritten. Ein italienischer General schreibt ein Buch, das sich darauf bezieht, dass die Italiener sich in 400 Jahren ein schönes Land geschaffen haben und plötzlich sind andere die Italiener und Italiener bekommen seit dem weniger Kinder, finanzieren aber ihre Ersatzmigration.
Ich bin baff, wenn ich die Kommentare zu diesem Interview auf der Website Weltwoche.ch vergleiche mit Weltwoche.de …
Ist .de so dermaßen zu spät bzw. hinterher oder cancelt / zensiert Deutschland sämtliche Kommentare?? 😳 Bis zu diesem Moment 21:21 Uhr sind nur 3 Kommentare veröffentlicht worden.
(Das würde ja viel über den Zustand Deutschlands aussagen.)
Ganz einfach, über sensible Themen debattiert man heute wie früher besser in der neutralen Schweiz.
Da sollten Sie nicht erstaunt sein. D. ist Moment auf dem Weg zu einer zensurgeleiteten Autokratie. In den Mediathekend des BR wurden bereits alte Dokus aussortiert, beim WDR werden harmlose Komiksendungen mit Otto Waalkes, im Vorspann mit dem Zusatz versehen: " Diese Sendung ist zwar Fernsehegeschichte, aber könnte politische Inkorrektheiten oder Diffamierungen enthalten."So,so der Zensor entscheidet also für mich. Seien Sie also nichterstaunt das dieses Interview nie in D. erscheinen wird.
Ja es ist absolut richtig, was diese Frau sagt. Der Islam hat eine klare Strategie entwickelt, wie er die Islamisierung in Europa vorantreiben kann. Wie sie richtig sagt, militärisch können sie ihr Ziel nicht erreichen. Sie machen es aber schleichend, indem sie dank ihrer viel höheren Geburtenrate, den Anteil an islamischer Bevölkerung erhöhen, bis sie in der Mehrheit sind.
Es gibt einen enormen Auswanderungswillen in der Türkei und Deutschland ist wie Frankreich und die Schweiz ein geliebtes Zielland für die Türken. Die Aussichten nach D einzuwandern sind für Türken und Syrer aus der Türkei sogar sehr gut, so dass mit vielen Neubürgern von dort zu rechnen ist. Damit haben dann auch die Muslimbruderschaften ihre grosse Plattform in Europa, speziell in Deutschland. Sie können Regime stürzen und sind gefürchtet. Die Seiten im Syrienkrieg waren nicht unbesetzt.
Wenn wir als Intolerante unsere Kultur monieren, werden wir als Nazi abgestempelt! Da die Mehrheit der Medien links orientiert sind, äußern wir uns einfach nicht mehr. Wenn es dann in Zukunft “brennt,” werden sich die “Gutmenschen” an uns zuwenden, um den Missstand zu “beheben” und die Radikalen werden gerne übernehmen! Warum lernt die Menschheit nicht aus der Geschichte! Der Islam ist der Islam, hat aber nichts mit der CH zu tun (oder Europa Ausnahme: D,F, S …)!
Die islamische Unterjochung unserer freien Gesellschaft passiert ganz natürlich: Kinder, Kinder, Kinder, mehr Kinder, und noch mehr Kinder, und unendlich viel Kinder. Das perverse daran ist, dass wir durch die Sozialhilfe der linken Träumer das alles auch noch bezahlen.
Der Trick scheint jedenfalls zu funktionieren, auch in Deutschland: 1945 lebten dort 6.000 Moslems, 1972 lebten dort schon 500.000 Moslems und 2020 waren es bereits 5, 5 Millionen Moslems, die in Deutschland leben. 2023 sind es vielleicht schon 6 Millionen. In 48 Jahren, von 1972-2020 gab es eine Verelffachung der Anzahl von Moslems in Deutschland. Nach weiteren fünfzig Jahren könnten wir... (12×6=) - Was wirklich viel ist. Es ist ja nicht unlogisch die statistische Entwicklung zu konstituieren
Dieser erschreckende Bericht zeigt höchste Kompetenz. Frustrierte arabische Wirtschaftsflüchtlinge in Europa sind schnell zu Hass gegen ihr Gastland aufgestachelt. Auch deshalb ist die unkontrollierte Migration schnellstens zu beenden. Wir Bürger haben auch Menschenrechte: Die Politik zeigt sich in grösster Dummheit, weil sie die ungewollte Migration noch fördert und damit unsere Sicherheit/Wohlstand gefährden. Imame, die Hass verbreiten, gehören sofort ausgewiesen in ihr Heimatland.
Wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd!
Ein Grüner erzählte mir vor zwanzig Jahren in Ostfriesland, die Deutschen müssten einmal kräftig "durchrasst" werden. Der grüne Durchrassungsrassismus hat sich gehalten. Es genügt Grünen scheinbar nicht, wenn jemand einfach weiss ist, etwas bunter bitte.
Schnell noch sämtliche Artikel wie diese veröffentlichen, bevor wahrhaftige, informative konservative Medien wie die Weltwoche verfolgt und verboten werden!
Hervorragendes Interview übrigens 👍 🙏
kein wort darueber: die genfer kriegs konventionen des ikrk wurden von null, zero, nada islamistischen politischen einheiten, laendern gruppen unterzeichnet. nie und nimmer.
im mittlerren osten darf legal auf rote kreuze geschossen werden. legal! ersetzt durch den rotenn halbmond. sogar in israel.
islasmophobie ist das revers der christianophilie.
@Fred: „Islamophobie“ ist ein Kampfbegriff militanter Muslime, erfunden von .Khomeini mittlerweile vonlinksgrün auch gerne benutzt, um den Islam gegen Kritik zu immunisieren , sonst nichts.
Wo sind die Pastorinnen und Pastoren, die Priester, die uns das Christentum so erklären, dass wir gerne mit Christen zusammenleben.
Ein sehr guter und wichtiger Punkt!
Wenn sich der Hund und die Katze streiten, freut sich die kleine Maus. Wer wohl das Tor zu Europa mal wieder geöffnet hat?
Eine mutige Frau! Aber das ist alles längst bekannt. Gähn! Steht sogar im Koran. (9.20-22)
Lieber lassen wir uns ablenken mit einem 35 Jahre alten Aiwanger Käse oder streiten uns selbst, während Moslems immer zahlreicher werden. Sie sitzen in ihren Kulturstätten, sind am abwarten und trinken Tee, bis sie die Macht übernehmen. Dabei sind Politiker behilflich und geben ihnen den deutschen Pass...damit sie nicht mehr ausgewiesen werden können. Ob sich bei den kommenden LT-Wahlen etwas ändert?
Was stimmt, sind die Ziele des Islam, seine Ausbreitung. Es geht in Europa um Moslems, die bereits Moslems sind, nicht um Mission. Der Islam ist ganz personell, ist "tribal". Es gehört zu seinen Zielen auch in Europa zu wachsen. Das gelingt. Es gibt keinen Mangel an Erfolg aus moslemischer Sicht, schon gar nicht perspektivisch. Himmlers Lieblingsreligion wächst in Europa.
Die einzigste Hoffnung wäre für mich ein Ministerpräsident von der AfD in einem Bundesland. Sollte es nach der nächsten Bundestagswahl zu einer großen Koalition von SPD und CDU kommen, könnte sich das AfD Bundesland abspalten und für selbstsständig erklären.
So ist so! Auch Frau Keller Massahli warnt vor dieser fanatischen Islamistischen Gruppe!
Der Islam hätte keine Chance, wenn wir den christlichen Glauben ernst nehmen und das Evangelium leben.
EXAKT! Genauso ist es, Kurlig! Aber unsere "Werte" haben sich verschoben. Und christliche Einrichtungen sind ganz vorne mit dabei. ( LGBTIQ, Homosexuelle werden verheiratet, Genderschwachsinn usw.)
Erdogan spuckte ähnliche Töne.
Erdogan verachtet diese Sekte der "Muslim"-Brüder. Sie sind eine Gefahr für ihn.
Erdogan hat dafür gesorgt, dass die Moslems in Homs/Syrien mit Containern voller Waffen versorgt wurden, um einen Aufstand zu wagen. Das Homs das Zentrum der syrischen Moslembrüder ist, ist Erdogan nicht verborgen geblieben. Sie haben den Aufstand angeleitet.
Man muss aber ergänzen, dass bei weitem die meisten Waffen und das meiste Geld von westlichen Ländern, allen voran den USA an die verschiedenen, salafistischen Gruppen geliefert werden. Auch aus diesem Grund besetzen die USA bis heute den Osten Syriens.
In Syrien wurde das einfache Volk brutal vom Assadregime niedergedrückt. In Homs wurde früh eine Moschee vollständig zerstört. Homs galt als Zentrum der Moslembrüder. Die Moslembruderschaften organisierten Widerstand gegen Assad. Erdogan unterstützte sie. Es gab Krieg und Frankreich unterstützte Assad. Innerhalb der islamischen Welt gelten die Moslembrüder damit Freiheitskämpfer, Assad und Co sind ihre Feinde.
Den Islam nur als Religion zu verstehen und zu behandeln, ist wohl der grösste und folgenreichste Fehler der westlichen Welt. Im Islam bestimmt ein allumfassendes Regelwerk das Leben der Umma (Gemeinschaft aller Muslime), ein Regelwerk das man getrost als politische Ideologie bezeichnen kann. Dass Kritiker mit dem Tod bedroht werden, sollte uns nicht überraschen und grundsätzlich dazu führen, den Islam nicht mehr nur als Religion zu verstehen, sondern als eine gefährliche totalitäre Ideologie.
Das ist ein Konzentrat des Koran mit vielen Beispielen und Erfahrungen aus der Realität, das beste was ich zu diesem Thema gelesen habe. Leider ist das so. Muss ich jetzt auch Polizeischutz anfordern?
Marion Gräfin Dönhoff "Der Effendi wünscht zu beten": Sie bereits u.a. Ägypten in den Nachkriegsjahren und trifft Mitglieder der Muslimbrüder, die sich überall im Land organisiert haben. Damals hielt sie die Muslimbrüder, wenn ich mich recht erinnere, für so etwas wie die SA.
Bergeaud-Blackler hat recht. Was sagte Erdogan? 'Wir brauchen keine Waffen, um den Islam durchzusetzen. Geht in die Welt, zeugt Kinder, lasst euch einbürgern, geht in die Politik (s. Bern!, D, F etc.) und übernehmt so die Länder!' Das geschieht, ohne dass unsere Politiker es merken bzw. merken wollen. UNSERE Kultur soll gebodigt und ihre eingeführt werden. Mit abstrusen, ihnen alles erlaubenden neuen Gesetzen sind wir längst daran.Hirnlose Politiker lassen UNSERE WERTE fallen, um 'nett' zu sein!
Die türkische Auswanderungspolitik ist erfolgreich. Erdogan hat nichts verbotenes gesagt. Er sagt nur offen, dass es ihm ausschließlich um die Interessen der Türken und des Islam geht.
Ich erinnere mich an eine Fernseh Interview mit Col. Gaddafi (Libyan) in dem er gesagt hat: “Wir werden den Western Länder übernehmen, ohne ein Schuss abzugeben. Wir werden sie überall infiltrieren.” Sie sind auf den besten Weg dies zu machen.
Erdogan spuckte ähnliche Töne.
Fein, solche Artikel lesen zu können!
Seit den 90ziern ist das doch schon deutlich zu erkennen: Die Muslimbrüder wollen das Kalifat und die Linken/Grünen wollen die Zerstörung der weissen, westlichen Gesellschaft. Und die Mehrheit sind die nützlichen Idioten die das mit ihren Steuergeldern noch finanzieren.
Genau das wollen sie, gesellschaftliche Veränderungen, die die Welt aus ihrer Sicht ganz bunt machen und bei Licht betrachtet einfach nur ein Wachstum des Islam in Europa bedeuten. So lange sie gewählt sind, wird es so laufen und je erfolgreicher sie damit sind, je länger werden sie erstmal regieren.
Die wirklich nützlichen Idioten wählen diese Parteien!
Wo sie recht hat, hat sie recht. Wann fallen endliche den Bürgern die Schuppen von den Augen ? Will man abwarten, bis der Super-Gau zur Realität wird ?
Den Bürgern? Immerhin wurde die Minarett- Initiative angenommen. Was die Linken bis heute als Menschenfeindlichkeit angeprangert wird. Die Politik muss erwachen!
Dass der Islam bei uns in Westeuropa nichts zu suchen hat sollten wir seit der ersten Türkenbelagerung vor Wien im Jahre 1529, spätestens aber seit der zweiten im Jahre 1683, eigentlich wissen. Sollten unsere hochgelobten Westliche (Christliche) Werte wirklich erhalten bleiben, dann dürfen wir hier den Islam nicht dulden und nicht immer weiter anwachsen lassen.
Heute zwischen 00:05 und 03:35 zehn Flüge ab Hannover in die Türkei. Wir belagern die Türken zwar nicht und es gibt in D auch keine Skepsis gegenüber dem Urlaubsland, aber für christliche Werte stehen sie wahrlich nicht.
Mögen doch unsere Politiker diesen höchst informativen Text aufmerksam lesen. Auch hier gehen uns Frankreich und Deutschland mit schlechtem Beispiel voran. Was Frau Florence Bergeaud-Blackler
hier berichtet, sagen freiheitlich denkende kritische Muslime seit Jahren: Saïda Keller-Messahli, Neçla Kelek, Hamed abdel Samad, Ahmed Mansour oder die Frauenrechtlerin Seyran Ateş.
Nur hört man ihnen nicht zu , resp. beschimpft sie von links/islamistischer Seite als "islamophobe Rassisten".
bmiller, alle Politiker wissen das! Von ein paar Dummen abgesehen.
Warum tun sie dann nichts? Wissen die Grünen/Linken denn nicht, dass es aus ist mit Religonsfreiheit ( was denen zwar egal sein dürfte) aber halt auch mit Multi und divers.
Alle hiesigen Islam"wissenschaftler" sind verliebt in den Islam so auch Irene Kälin und ganz besonders alle Deutschen dieser Berufsgattung.
Es ‚schläckt ke Geiss weg’, dass eine Islamisierung der ganzen Welt betrieben wird. Warum schaut man in Deutschland z.B. bei der Clankriminalität nicht genau hin? Oder aber Gleichberechtigung und Frauenquoten werden überall verlangt, aber bei den Muslimen schaut man weg. Bei der katholischen Kirche überigens auch.
warum schaut man nicht hin? Aus Feigheit. Gerade die Grünen und Linken hätten allen Grund sich darauf zu besinnen, dass sie in Europa regieren. Doch wer jahrzehntelang die eingene Bevölkerung des Rassismus uns Nazitums bezichtigt, anstatt sich mit Tatsachen zu beschäftigen, hat nicht mehr den Mut, umzudenken. Zumal das die Karriere zerstört. Und diese Pfründe sind das Wichtigste in ihrem Leben. Wehrt euch! Dilettanten Abwählen.
Vielen Dank für dieses wichtige und gleichzeitige erschreckende Interview!
Zeitgleich wird immer wieder in der Schweiz mediale Hetze gegen die katholische Kirche geführt, der Papst wird kritisiert, egal, was er sagt, besonders von der linken Presse. Das erscheint unter diesem Aspekt in einem anderen Licht.
Das man deswegen unter Polizeischutz leben muss, sagt schon alles über diese kranken Fanatiker 🤔
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Ich möchte nicht wissen wollen, was in D. passiert, wenn ein derart fundiertes Interview dort veröffentlicht werden würde. Der Links/Grünen Fraktion und ihren Symphatisanten in den Medien würde vermutlich der Schaum vor dem Mund stehen. Es ist daher auch nur folgerichtig, das ich mein Abonnement beim SPIEGEL, ZEIT und SZ gekündigt habe. Ich wünsche keine Meinungsmache und möchte auch nicht belehrt werden, sondern wünsche Informationen um mir mein eigenes Urteil zu bilden. "Chapeau , Weltwoche!"
Anfang 1971 gab es in Österreich etwas über 20.000 Moslems, 2021 waren es schon 746.000 Moslems in Österreich, davon über 200.000 im Wien. Wie wird es in weiteren 50 Jahren aussehen in Österreich, wenn der Islam genau so weiterwächst? Das wären dann über 40 Millionen Moslems in Österreich.
Nach der Eroberung der islamistischen Emirate in Zentralasien durch Trotzky und Michael Frunse gelang es der Sowjetunion, dort einen weltoffenen und modernen Islam zu installieren. Auch die islamischen Teilrepubliken der russischen Föderation wie Tschetschenien, Tatarstan und Dagestan sind modern und weltoffen. Nur in Afghanistan ist dieses Projekt durch westliche Intervention gescheitert. Der Salafismus ist ein Werkzeug westlicher Geostrategie und auch dort verortet.