Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist 2024 erstmals über die Marke von neun Millionen gestiegen. Per 31. Dezember wurden 9.048.900 Einwohnerinnen und Einwohner registriert, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt. Das entspricht einem Wachstum von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zugenommen hat die Bevölkerung in allen Kantonen, besonders stark in Schaffhausen, Freiburg und dem Wallis. Im Tessin, in Appenzell Ausserrhoden und im Jura fiel das Wachstum am geringsten aus.

Trotz des dritten Geburtenrückgangs in Folge wurde ein Höchststand erreicht. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau erreichte ein neues Tief, während die Lebenserwartung erneut stieg.

Die Einwanderung ging im Vergleich zu 2023 zurück, blieb mit 212.700 Personen aber hoch. 125.600 Menschen wanderten aus.