Der Titel ist reichlich pompös. Er lautet: «Zukunft braucht Denkanstösse». Es ist der Titel des «Jubiläumsgewinnspiels» der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, genannt FAZ.
«Passend zum Jubiläum warten 75 grossartige Preise auf Sie», kündet die FAZ ihren Lesern an.
Die Preise im Jubiläumsgewinnspiel der FAZ sind tatsächlich grossartig. Man kann ein Reiseköfferchen gewinnen oder sogar einen Kugelschreiber oder sogar ein paar Flaschen badischen Weissweins. Grossartig.
Ich denke, das Jubiläumsgewinnspiel der Frankfurter Allgemeinen zeigt ziemlich deutlich, in welche Richtung die Zeitung abdriftet. Sie präsentiert sich, als wäre sie irgendein Käferblatt aus der Provinz.
Wenn es f� ...
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Die NZZ ist zweifellos eine gute Zeitung und zweifellos um Längen besser als die FAZ - allerdings mit einem großen Makel: Sie segelt ganz hart und unbeirrbar im transatlantischen Windschatten der US-NeoCons. Ihre Wirkung ist daher kriegstreiberisch, daher kommt sie für mich nicht mehr in Frage. Ob das an finanziellen Abhängigkeiten liegt, ist mir bisher nicht klar geworden. Aber meistens ist es ja so….
Wer einmal die Weltwoche gelesen hat, erträgt den deutschen "Qualitätsblätterwald" absolut nicht mehr. Egal ob Süddeutsche, Welt, Zeit, Frankfurter Allgemein, Frankfurter Rundschau,Stern, Spiegel,Focus, alles größtenteils journalistischer Müll, meine Meinung!
Leider ist der Artikel eine gute Zustandsbeschreibung der heutigen FAZ. Nach mehr als 30 Jahren denke ich darüber nach, mein Abonnement zu kündigen. Nicht nur die politische Ausrichtung hat sich verändert, sondern auch die journalistische Qualität hat deutlich gelitten. Das wäre unter dem früheren Herausgeber Schirrmacher sicherlich nicht passiert. Dabei besetzt die FAZ heute ein politisches Spektrum, in dem sich viele andere Publikationen bewegen, die massiv Leser verlieren, aufgrund Irrelevanz
NYT und Guardian bzw Observer sonntags las ich täglich, Guardian war die beste Zeitung, solange Rusbridger Chefredakteur war. Unter seiner Nachfolgerin nur noch ein Abklatsch. Ich überlege ein Online-Abo für die Berliner Zeitung, da sind oft gute Sachen drin, aber mit Bezahlschranke. Aktuell hab ich nur noch die Weltwoche und für Lokales die Lokalzeitung
Das einzig Konservative an der FAZ ist die unveränderte Fraktur-Schrift des Titels der ersten Seite und der Postanschrift im Impressum. Der Rest ist angepaßte, linientreue Systempresse. Wie es zur Übernahme links-grüner Positionen kam ist mir noch immer schleierhaft. Ich schätze ein kleine Gruppe von "avantgardistischen" Jungen Journalisten ließ sich bewußt Ende der 1990er einstellen und zog dann eins ums andere passende Leute nach bis der Laden komplett infiltriert und zersetzt war.
Kenne ich: hatte auch Abos bei Zeit, Spiegel und SZ, empfinde ich heute alle unerträglich und nicht mehr lesbar. Völlig unkritisch und der grünen, linken Welle angepasst, journalistisch wertlos. Dafür Weltwoche und - noch - Welt, aber auch letzte gekündigt. NZZ gelegentlich.
Wenn ich an die Zeit des großen und großartigen Frank Schirrmacher denke, kommen mir die Tränen ob diesem erbärmlichen Zustands dieses einstigen Vorzeigeblatts!
Ja, es ist schon traurig, wie sich die FAZ zum Negativen entwickelt hat.
Die FAZ hatte ich viele Jahre lang abonniert. Zwei, drei Jahre nach Schirrmachers Tod habe ich das Abo gekündigt. Auch die SZ, die Zeit und den Spiegel lese ich nicht mehr. Stattdessen Weltwoche, NZZ und die NYT. Mir geht das ganze linksgrün motivierte Geschreibsel auf den Senkel.
Nicht ganz: Holger Steltzner hat das Licht der Vernunft noch bis 2019 als Mitherausgeber mit seinem ökonischen Sachverstand leuchten lassen. Als er dann begann Positionen zu vertreten, die man auch ber der AFD hört, wurde er entfernt. Seither ist Finsternis...
Die Unterwanderung des Konservatismus durch internationale und transatlantische NGOs, und Merkels fatale Rote Garden- Zersesetzungsaktionen in der CDU gingen dramatisch schnell, .Folge: Moralinszenierung statt Moral.Als Frank Schirrmacher 2014 starb, wurde sein Schild ganz schnell abgeschraubt. Mit ihm starb der letzte große Konservative der FAZ. Ist die Zeitung reformiebar?