«Zölle sind das schönste Wort im Wörterbuch», schwärmt Donald Trump.
Nun hat er Wort in Tat umgesetzt und Strafzölle auf ein Niveau angehoben, wie man es seit den 1930er Jahren nicht mehr gesehen hat.
Was sagte Ronald Reagan, Ikone der Republikaner, zu Trumps Lieblingswort und Handelskriegen?
«Wenn jemand sagt, ‹Lasst uns Zölle auf ausländische Importe erheben›, sieht es zunächst so aus, als würde er patriotisch handeln und amerikanische Produkte und Arbeitsplätze schützen. Und manchmal funktioniert das auch für eine kurze Zeit – aber nur für eine kurze Zeit.»
Reagan fügte hinzu: «Was letztlich passiert, ist Folgendes: Erstens verlassen sich die einheimischen Industrien auf den staatlichen Schutz in Form von hohen Zöllen. Sie hören auf zu konkurrieren und nehmen nicht mehr die innovativen Management- und Technologieänderungen vor, die sie brauchen, um auf den Weltmärkten erfolgreich zu sein.»
«Und dann, während all dies geschieht, passiert etwas noch Schlimmeres. Hohe Zölle führen unweigerlich zu Vergeltungsmassnahmen ausländischer Länder und zum Ausbruch heftiger Handelskriege.»
«Das Ergebnis sind immer mehr Zölle, immer höhere Handelsschranken und immer weniger Wettbewerb. So hören die Menschen bald auf zu kaufen, weil die Preise durch Zölle, die Ineffizienz und schlechtes Management subventionieren, künstlich hochgehalten werden.»
Reagan schloss: «Dann passiert das Schlimmste: Die Märkte schrumpfen und brechen zusammen, Unternehmen und Industrien schliessen, und Millionen von Menschen verlieren ihre Arbeit.»
Reagan hielt die Rede 1987, nachdem er neue Zölle auf einige japanische Produkte verhängt hatte, weil er damalige Handelsabkommen verletzt sah.
Die Verhängung solcher Zölle «oder Handelshemmnisse und Beschränkungen jeglicher Art» seien «Schritte, die ich nur ungern unternehme», sagte Reagan damals.
Dennoch ergriff er sie. Und sie zeigten bald Wirkung. Doch anders als heute waren die Strafzölle gegen ein Land gerichtet, nicht gegen die halbe Welt.
Ein Jahr später, 1988, warnte Reagan in einer Rede abermals vor Zollkriegen.
«Protektionismus wird heute von einigen amerikanischen Politikern als eine billige Form des Nationalismus benutzt».
Man solle sich hüten vor «Demagogen, die bereit sind, einen Handelskrieg gegen unsere Freunde zu erklären», sagte Reagan in einer Radioansprache, in der es um die damaligen Wahlen in Kanada und den Freihandel ging.
«Amerikas jüngstes Experiment mit Protektionismus war eine Katastrophe für die arbeitenden Männer und Frauen in diesem Land.» Als der Kongress 1930 Strafzölle verabschiedet habe, «wurde uns gesagt, dass er Amerika vor ausländischer Konkurrenz schützen und Arbeitsplätze im Land retten würde – die gleiche Argumentation, die wir heute hören.»
Doch die Folgen seien verheerend gewesen, so Reagan zur Nation: «Das tatsächliche Ergebnis war die Grosse Depression, die schlimmste Wirtschaftskatastrophe in unserer Geschichte.»
1987 ist leider nicht 2025! Die Rahmenbedingungen haben sich grundlegend verändert. Wenn das im Text gesagte zutreffen würde, dann müssten die USA eines der produktivsten Länder mit einer starken industriellen Basis sein. Die sehr tiefen Einfuhrzölle haben leider einen wesentlichen Teil des Werkplatzes USA zerstört. Daher ist leider das Gegenteil ist der Fall. Zölle sind nicht per se schlecht. Mein Lieblingstaschenrechner ist mein HP 28S … Made in USA … ein grossartiges Teil!
Trump hat ein Problem, das er gar nicht kennt. Ihm fehlen die europäischen FachLeute, Schlosser, Mechaniker, Rlektriker usw. Nach WKII sind zehn- wenn nicht hunderttausende europ. gelernte Fachleute aus Europa geflüchtet und haben die US Industrie aufgebaut.Die sind jetzt gestorben oder pensioniert. Die USA hat keine LEHRLINGE. AMERIKANER KÖNNEN SO ODER SO ALLES, ABER NUR SCHLECHT!
Neue Weltordnungen: Great Reset, WHO, Zolldiktatur. Waffen schweigen, dafür wird kriegerisch mit Erpressungen gehandelt. Dennoch krachen all diese Systeme zusammen. Freiheit wird neu beschrieben mit Grenzen, innerhalb denen man sich bewegen kann. Wirtschaftlich und politisch. Es liegt eigentlich an der UNO, diese Grenzen auf demokratischem Weg neu zu definieren für Wohlstand und friedliche Koexistenz in und zwischen den Kontinenten.