Ist es möglich, dass Agatha Christie, erfolgreichste Krimiautorin, doch die besten Krimis schrieb? Längst wird ihr Œuvre als «Häkelschule» belächelt; ihr Landhausmilieu, in dem zwischen heissem Buttertoast und feinen Teetässchen ermittelt wird, gilt als hoffnungslos vergilbtes Samtportieren-Kuriosum. Die Amerikaner Dashiell Hammett und Raymond Chandler holten das Genre aus dem Orchideen-Gewächshaus und pflanzten es dorthin, wo es mit der Wirklichkeit kollidierte: auf die Strasse. Christie & Co. verstaubten in der Whodunit-Brockenstube.
Merkwürdig nur, dass es offenbar Recycling-Seilschaften gibt, die in die Krimi-Katakomben hinabsteigen, um das Mobiliar zu heben und zu entstau ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.