AHV-Vermögen muss unabhängig bleiben
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Bild: GAETAN BALLY / KEYSTONE

AHV-Vermögen muss unabhängig bleiben

Compenswiss legt die AHV-Gelder an und gewährleistet die Auszahlung der Renten. Dieses Erfolgsmodell droht zum Spielball der Politik zu werden.

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26.02.2025
Die Schweiz zeichnet sich durch starke Institutionen aus, die Vertrauen und Zusammenhalt fördern. Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ist ein Paradebeispiel für Solidarität und ein Fundament des sozialen Zusammenhalts. Seit ihrer Einführung 1948 sichert sie die finanzielle Stabilität von Millionen Menschen und symbolisiert ein System, das auf Verantwortung und Unabhängigkeit basiert. Die Verwaltung des AHV-Vermögens liegt in den Händen von Compenswiss, einer unabhängigen, öffentlich-rechtlichen Anstalt des Bundes. Dieses Modell garantiert seit Jahrzehnten die zuverlässige Auszahlung der Renten. Das Vermögen der AHV, der Invalidenversicherung (IV) und der Erwerb ...
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11 Kommentare zu “AHV-Vermögen muss unabhängig bleiben”

  • rchnstn sagt:

    Herr Leuthold argumentiert rein wirtschaftlich stringent, das Problem liegt in seiner Forderung, politische Erwägungen auszuschliessen. Die jüngste Schweizer Geschichte (Stichworte: Nachrichtenlose Vermögen, Aufgabe des Bankgeheimnisses, Diskriminierung der Schweizer Börse durch die EU und die Forderung nach einem Rahmenabkommen trotz Schweizer Ausgleichszahlungen) zeigen, dass sehr wohl politische Aspekte zu berücksichtigen sind.

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  • mac donald sagt:

    Das Geld muss rasch möglichst wieder in der Schweiz verwaltet werden. Es ist mir schleierhaft welcher Clown auf die Idee kam, dass die USA dafür geeignet ist. Ziemlich dumme Idee.

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    • reto ursch sagt:

      Mit Überschreitung der Bevölkerungszahl von 6.5 Millionen und mit Vergötterung des goldenen Kalbes Multi-Kulti, wurde «unsere» Schweiz, wurde «unsere» Heimat abgeschafft. Heute ist die Schweiz ist ein Land ohne Schweizer! Heute ist Eidgenossenschaft ein Land ohne Eidgenossen. Und Morgen (wieder) ein Land, ohne Vermögen und ohne Geld. https://www.youtube.com/watch?v=fheYM0lM4U4

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  • Jürg Walter Meyer sagt:

    Eine völlig einseitige Darstellung der Sachlsge. Der Leiter der betroffenen Firma äussert sich hier: Nicht im Interesse unseres Landes, sondern allein im Interesse seiner Firma - auch wenn er einen anderen Eindruck erwecken will.

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  • reto ursch sagt:

    Wo liegen eigentlich unsere Prioritäten? Bei der AHV oder bei den Schwarznasenschafen? Eidgenossen gibt’s nicht mehr! Wir Eidgenossen wurden von «Genossen» abgelöst. Zu leichtfertig haben wir über Jahrzehnte unsere Wahlzettel ausgefüllt! Item, man beachte nur mal die langen Listen der Interessenbindungen der «Macher & Mauschler» bei der «compenswiss». Tja Freunde, wenn das mal nicht auch wieder ins Auge geht. https://www.youtube.com/watch?v=SUuivsIFX9o

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  • fritz müllet sagt:

    Das mag stimmen bei Wertpapieren, die sich im Eigentum der AHV befinden. Bei blossen Geldforderungen wird es schon spannender; bei Geld ist die Bank dann sehr wohl Eigentuümerin, der Berechtigte hat nur eine Forderung gegen die Bank. Das wäre bei der State Street auch so. Was passiert nun, wenn die State Bank das Geld in die USA transferiert? Möchte dann Compenswiss in den USA prozessieren? Wer übernimmt die Verwantwortung, wenn das schief geht? Manuel Leuthold jedenfalls nicht....

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    • reto ursch sagt:

      Wir wollen mit State Street 3 Millionen in 5 Jahren sparen. Für läppische 600kCHF Einsparung pro Jahr setzen wir 40 Mrd. Volksvermögen, das Geld von uns Rentnern, das von uns, über Jahrzehnte hart verdiente, laufend vom Mund unserer Eltern abgesparte, Geld aufs Spiel. (PS: Ex-UBS-Kadermann wechselte Anfang 2023 zu State Street und erhielt europaweite Funktion) https://www.youtube.com/watch?v=Ch0FgNFCmp8

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  • Selene sagt:

    Dazu möchte ich mal wissen, welcher Voll.... überhaupt auf die Idee kam, das Geld den USA zur Verwaltung zu übergeben? Dies nachdem man weiss, wie diese auf unser Geld und Erpressungen aus sind! Da muss die Intelligenz schon in der Hose gewesen sein! Ich denke nicht, dass diese Intelligenzbestie das Rückgrat hat hinzustehen und zuzugeben, dass er/sie es war! Feigheit ist das, was Politiker ja auszeichnet. 21:18

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    • reto ursch sagt:

      Physisches Gold in eigenen Händen ist die einzig richtige, die einzig wahre Vorsorge! Denn dann kann einem dieses ständige kleingeistige und auch grossspurige Geschwafel aus Bundes-Bern über die Rente völlig egal sein. (PS: Für unsere Hochpreise-Insel Schweiz muss zurzeit in der Formel der Faktor 2,5 berücksichtigt werden!) https://www.youtube.com/watch?v=BltdKviVP7I

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      • reto ursch sagt:

        Zahlen jetzt definitiv! SNB weist für das Jahr 2024 einen Gewinn von 80,7 Milliarden Franken aus. Auf unserem Goldbestand gab’s ein Gewinn von 21,2 Milliarden. Hätten wir zur Jahrhundertwende dem Druck der USA (und unseren inländischen Opportunisten) nicht nachgegeben, nicht kleinlaut unseren Schwanz eingezogen, nicht einiges mehr als die Hälfte unseres einstigen Goldes für ein Butterbrot und ein Ei verkauft, dann wäre es heute zu einem Buchgewinn von mehr als 50 Milliarden gekommen.

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        • Letzte Bastion sagt:

          Mein immerwährender Anlagetipp: Gold und Blei! Ähnliches spezifisches Gewicht. Aber letzteres verteile ich grosszügig, falls linke Umverteil-Träume mit ersterem geplant werden sollten. Beides ist übrigens „sicher und wirksam“! Ihr erinnert Euch… staatlich verwaltetes Geld könnt ihr so gut wie sicher abschreiben.

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