Da ist dieses unendlich grosse Sammelbecken für das Gefühlte, das Gedachte und das Erlebte, im Wirrwarr des Neokortex liegt es, das Bewusstsein des Menschen, seine Fähigkeit dazu. Sekündlich wird es gespeist, torpediert, gestreichelt, malträtiert, all die Sinneswahrnehmungen tropfen oder stürzen in es hinein. Immer scheint dieses Becken randvoll und kurz vor dem Überschwappen, vor dem Kollaps, wäre da nicht dieser selbstregulierende Abfluss in den Tiefen des Beckengrundes, in dem längst Wahrgenommenes und Abgesacktes verschwindet in einem masslosen Container, dem Unterbewusstsein, wo, unaufgeräumt, wahllos gestapelt und oft in Einzelbestandteile zerlegt, all das Unerledigte u ...
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