«Eigentlich ist das Familienleben eine private Angelegenheit – meint man.» Der neckische Satz, den das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) sich leistet, verlacht die Menschen, die den Familienverbund als eine intime und eine geschützte Zone begreifen. Wer «privat» denke, klären die Beamten auf, der hänge tief in der Vergangenheit, der sei naiv, unwissend, der «meint» eben nur. Er beachtet zum Beispiel nicht, welche Bedrohungen von der Familie ausgehen können: «Was, wenn Kinder im Kontext von häuslicher Gewalt auswachsen? Wie weiter, wenn die Eltern ihre Pflichten nicht mehr wahrnehmen können? Das Kind ist nicht Besitz seiner Eltern, es hat eine eigenständige Persönlichke ...
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