Die Stadt Zürich will die subventionierten Atelierplätze in der Roten Fabrik zukünftig nur noch für fünf Jahre vergeben. Der Entscheid ist sinnvoll, bisher blieben die Künstler zum Teil Jahrzehnte in den kostengünstigen Räumen. Wer einmal drin war, machte keine Anstalten, das Atelier nach ein paar Jahren wieder freizugeben, junge Bewerber hatten das Nachsehen. Die Künstler, die nun raus müssen, sind wortreich empört. Im Tages-Anzeiger schimpften sie ungehemmt: «Es ist zum Kotzen.» – «Es ist ganz klar eine Bevormundung der Kunstschaffenden.» – «Dieses Gebäude war schon immer ein Spielball der Politik. Mir reichts.» Privilegien zu haben scheint im alternativen Kulturzen ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.