Von der schönen Tönung der Haare übers Kolorit des Lidschattens bis zum Schliff des Absatzes – es ist adrett, alles makellos, teuer assortiert, auf Wirkung gewählt. Kerzengerade schreitet die Dame durch das Bundeshaus, mit Amtsmiene sitzt sie im Saal, mit Bedacht ergreift sie ihr Wort. Sie gibt den neuen Star perfekt, zu perfekt. Denn die grosse Zuneigung ihrer Kollegen und Parteifreunde im Ständerat hat die Frau ohne Fehler mit ihren Auftritten nicht gefunden. «Etwas gekünstelt», meckert einer, «fast maskenhaft.» In kürzester Zeit hat die mit leisem Argwohn Beobachtete (zu) viele alte Hasen überholt. Sie war der fotogene Liebling der Medien, heute ist sie die Favoritin ...
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