Popmusik steht unter dauerndem Neuheitsdruck. Das erzählen uns die Hitparade, das Radio, die Medien. Die Verdrängung des Alten durch das Neue geht allerdings nicht sehr tief. Die neuen Stile drängen sich an den Tisch, aber sie tischen die alten nicht ab. Der private Musikkonsum – also der eigentliche, relevante – hat einen längeren Atem als Musikbranche und Citydisc. In den meisten Haushalten gibt es Regale oder Kisten mit Musikkonserven aus vergangenen Jahrzehnten. Schellackplatten von Louis Armstrong, Elvis-Vinyl-Singles, Kassetten mit den Beatles und den Stones, das «Woodstock»-Triple-Album und coole 33-Longplayer mit Black Sabbath oder Led Zep. Sie alle landen früher oder sp� ...
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