Beat Richner (1947–2018) – Es gibt wenige Figuren, die über alle politischen und religiösen Lager hinweg die Menschen für eine Sache begeistern können. Der Kinderarzt Beat Richner, verortet irgendwo zwischen Henry Dunant und Albert Schweitzer, gehörte in diese Kategorie. Das ist insofern speziell, als er zeitlebens aneckte. Die fünf Spitäler, die Richner im zerstörten Kambodscha aufbaute, kollidierten mit der gängigen Dritte-Welt-Doktrin. Man warf ihm Luxusmedizin vor, chaotische Finanzen und Selbstherrlichkeit. Richner blieb stur auf Kurs. Der Erfolg gab ihm Recht. Mit einem Jahresbudget von bloss 42 Millionen Franken behandelten &nda ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.