Chambre de déstruction
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Ganz im Sinn der Linken: FDP-Politiker Caroni.
Bild: MICHAEL BUHOLZER / KEYSTONE

Chambre de déstruction

Der Fall Stocker ist ein Tiefpunkt für den Ständerat. Selbst bei deren Präsident, dem Ausserrhoder Andrea Caroni, sind Zerfallserscheinungen zu erkennen.

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02.04.2025
Bern Auf der Website des Parlaments ist er bereits eine historische Figur. Dort steht in Simon Stockers Steckbrief: 4.12.2023 – 1.04.2025. Abgesetzt haben ihn nicht die Wähler, sondern Bundesrichter. Ein Tiefpunkt auch für die Kleine Kammer. Der SP-Mann wird als Politiker in die Geschichte eingehen, der Ständerat wurde, obwohl er eigentlich gar nicht wählbar war. Eine Stimmrechtsbeschwerde musste bis an die letzte Instanz weitergezogen werden, um festzustellen, was die Weltwoche längst erkannt hatte: Stocker lebte zum Zeitpunkt der Wahl in Zürich, nicht in Schaffhausen. Er «akzeptiere» zwar das Urteil des Bundesgerichts, sagte Stocker. Im gleichen Atemzug machte e ...
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4 Kommentare zu “Chambre de déstruction”

  • x sagt:

    Die meisten Titelbilder der WW stossen mich ab. So auch dieses mit dem Oberopportunisten Caroni, der keine Gelegenheit auslässt, sich vor den linken Medien zu inszenieren. Gerade dem Ständerat des Halbkantons AR steht es schlecht an, sich an der Demontage der Standesstimme zu beteiligen.

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  • EXTR8 sagt:

    Eigenartiges Ständerats Verständnis von Herrn Caroni: Der Stand hat die Interessen, Verpflichtungen und die Rechte seines Heimatkantons zu vertreten, was im Fall des Zürcher
    Schaffhauser SR wohl wenig der Fall war, da die Usanz und Praxis klar anders aussah.

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  • florue sagt:

    und Tiana Angelina Aebischer ?
    Vertreterin für die EU, nicht für den Stand Zürich.

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  • Selene sagt:

    Mazzone hat eh nichts mehr zu melden im Parlament und Caroni ist der Schleimer in Person, wenn es um Stimmenfang und Anbiederung geht... ganz wie sein Parteipräsident! 17:19

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