Während sich diese Zeilen im Druck befinden, werden auf Geheiss des Thurgauer Veterinäramtes voraussichtlich die 40 verbliebenen Pferde vom Hof des Bauern Ulrich Kesselring in Bern versteigert. Anders als vor zwei Monaten, als 93 Freiberger zu Discountpreisen verschleudert wurden (Weltwoche Nr. 36/2017, «Die Enteignung des Bauern Ueli K.»), soll es diesmal keine Lose und Höchstpreise mehr geben. Wenigstens in diesem Punkt haben die Behörden auf den Weg der Legalität zurückgefunden – aber das ist auch schon alles.
Dabei gibt es vorweg ein praktisches Problem: Das Veterinäramt nimmt in Kauf, Pferde zu versteigern, die womöglich gar nicht Kesselring gehören. Gemäss Reche ...
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