Das Plüschsofa, auf dem die Alltagsfrevel ausgeheckt wurden, gibt es nicht mehr. Henrik Ibsens «Nora» ist längst raus aus dem Puppenhaus und flaniert durch Paris, liebt den Luxus und die Freiheit. Von ihrem Mann hat sie sich getrennt, den Sohn an ihren Vater abgeschoben und sich einem neuen Freier zugewandt, der sie heiraten will. Nora (Emmanuelle Devos) bewegt sich wie eine Königin durch ihre Welt.
Mit der Leichtigkeit des Seins beginnt Arnaud Desplechins neuer Film «Rois et Reine»; er knüpft an die grosse Zeit des französischen Kinos an: Locker und voller Esprit wird eine selbstbewusste Frau geschildert, die alles abgestreift hat, was ihrer Persönlichkeit hinderlich sein könnte ...
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