Das Mass der Selbstvermessung
Anzeige
Weltwoche logo
Herzschlag meiner Seele.
Bild: MICHAEL BUHOLZER / KEYSTONE

Weisheit des Herzens

Das Mass der Selbstvermessung

Ich stelle an mir fest, dass mein Hintern immer mehr in die Hose rutscht.

2 27 6
02.04.2025
Ein Wort, das mir Schauer einjagt und zu Vergänglichkeitsszenarien führt, ist «Sarkopenie». Auch weil es «Sarg» assoziiert; und das einzig Positive am Sarg ist, dass das Sterben zu Ende ist und man, so hoffe ich wenigstens, nicht die letzte, aber die ewige Ruhe gefunden hat. Das Übel an Sarkopenie ist vielmehr, dass sie mich erreicht hat, ich sehe sie im Spiegel an der faltig werdenden Haut, ich spüre den Muskelabbau, im Hirn gelegentlich auch. Ein bis 2 Prozent Muskelmasse soll der Mensch ab sechzig Jahren jedes Jahr verlieren, etwas mehr an Muskelkraft. Mit siebzig Jahren hat er also 10 bis 20 Prozent seiner Muskeln verloren. Er läuft dann unsicherer und gebeugter und ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.
Sie haben schon einen Account? Hier anmelden
Was ist Ihre Meinung?
Bitte beachten Sie die Netiquette-Regeln beim Schreiben von Kommentaren.
Den Prozess der Weltwoche-Kommentarprüfung machen wir in dieser Erklärung transparent.

2 Kommentare zu “Das Mass der Selbstvermessung”

  • Alexandersch sagt:

    Fantastisch geschrieben. Danke!

    3
    0
  • Peter L. sagt:

    Das Alter sollte uns gelassener machen. Ein Lachen täglich - auch über sich selbst-, ist die Sonne am Altersabendhimmel. Die Sehstärke lässt nach - man sieht seine Mängel nicht mehr. Das Gehör lässt nach - man hört die Lästereien der jungen Kerle nicht mehr. Und man kämmt gefühlvoll sein graues Haar - so noch vorhanden-, mit der Freude am kleidsamen Friedhofsblond.

    6
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie die Netiquette-Regeln beim Schreiben von Kommentaren.
Den Prozess der Weltwoche-Kommentarprüfung machen wir in dieser Erklärung transparent.
Die Weltwoche

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.