«So,jetzt haben wir ihn gerettet. Wenn er Arbeit und Lohn hat, kommt der Marcel nicht auf die schiefe Bahn. Mit einer Gefängnisstrafe wäre er endgültig ab-gestempelt gewesen.» Das ist der erste Gedanke von Lehrmeister Z., als er vom Gerichtsurteil über seinen Lehrling Marcel M. hört. Achtzehn Monate bedingt hat M. erhalten, weil er im März 1999 viermal gezielt auf einen Polizisten in Zivil schoss, der ihn nach einer versuchten Personenkontrolle in Interlaken verfolgt hatte. Dass der Beamte nicht tot war, war Zufall. M. glaubte, er habe einen «Jugo» niedergeschossen und nicht einen Polizisten.
So ist Marcel M., der damals 21-jährige Plattenleger aus Unterseen, im Sommer 2000 wiede ...
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