Von einer Schockstarre war die Rede, ja sogar von einem Tsunami. Wieder einmal stimmten die Schweizer Stimmbürger nicht so, wie sie gemäss obrigkeitlicher Weisung hätten abstimmen müssen. Konsterniert hielt die NZZ fest, die Initianten aus dem rechtsbürgerlichen Lager hätten sich durchgesetzt, «gegen den Bundesrat, gegen eine parlamentarische Mehrheit, gegen alle Regierungsparteien, gegen die Wirtschaft und ihre Verbände, gegen die Arbeitnehmer und gegen die Empfehlungen fast aller Medien», die NZZ – wie sie empört feststellte – eingeschlossen. So tief traf der Schock den Chefredaktor an der Falkenstrasse, dass er die SVP nicht mehr zu den Regierungsparteien zählen m ...
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