Samstagabend, 2. April, auf dem Petersplatz in Rom. Es ist kurz vor zehn Uhr und soeben hat ein Monseigneur feierlich erklärt, dass «der Heilige Vater ins Haus des Vaters zurückgekehrt ist». Nach der Stille des Gebets – vielleicht ist die Menschenmasse aber auch einfach zu gespannt oder kann es nicht fassen –, bricht eine Welle von Piepstönen eintreffender SMS-Nachrichten aus. Auch der Rest der Welt hat offenbar vom Hinschied Kenntnis genommen.
Doch während mein Nachbar auf seinem Display liest, dass dieser oder jener vom Tod des Papstes tief betroffen ist, erhalte ich zwei Mitteilungen mit einem ganz anderen Grundtenor: «Uff, endlich kannst du dein Buch herausgeben» und «Wann e ...
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