«Warum ist der Parasit Toxoplasma gondii nun so wichtig?» Dr. Katja Gentinetta, 42, schürt etwas Spannung, wenn sie vor einem tafelnden Frauenzirkel spricht. Dieser Schmarotzer, rezitiert sie den Aufsatz eines Biochemikers, könne sich nur im Darm der Katze fortpflanzen. Darum benutze er das Hirn von Mäusen und Ratten als Zwischenwirt. Dort verändere er die Psyche der Beutetiere dergestalt, dass diese in der Folge jede Furcht vor offenen Flächen verlören und von den Katzen bequem geschnappt werden könnten. Allerdings laufe dieser Zyklus nicht in einem geschlossenen Kreis ab. Via Katzenkot gelange der Toxoplasma gondii in der Form von eierähnlichen Oozyten auch in die menschliche Nah ...
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