Am Ende wird er vor die Hintertür der legendären New Yorker Bar «Gerde’s Folk City» gelockt und vermöbelt. Während er sich in der dunklen Gasse die Wunden leckt, tritt im Inneren der Bar schemenhaft ein Mann vors Mikrofon, der mit seiner Katarrh-Stimme eine neue Ära ankündigt: Gemeint ist Bob Dylan. Der Verdroschene dagegen gehört zur reinen Folk-Szene der sechziger Jahre. Der heute vergessene Dave Van Ronk (1936–2002) war einer der massgebenden Singer/Songwriter, die die Folk-Musik wiederbelebten und Dylan den Weg ebneten. In Van Ronks amüsanter Autobiografie «Der König von Greenwich Village» (Heyne-Verlag) sagt er, dass er, Dylan, «keine angenehme Stimme» hatte und immer ...
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