Anfang der neunziger Jahre erhielt der Fachkreis Psychologie der Diplommittelschule, an der ich unterrichtete, Post von den psychologischen Fakultäten der Universitäten der Schweiz: Massnahmen gegen den ungebremsten Zustrom von Studenten, die Psychologie studieren wollten, müssten getroffen werden! Die Hörsäle seien übervoll und die Assistenten überlastet. Vor allem: Diese jungen Menschen hätten völlig falsche Vorstellungen von Psychologie! Nicht die Reflexion über das Wesen des Menschen stehe im Vordergrund, sondern wissenschaftliches Denken! Ultimativ wurden wir aufgefordert, Forschungsdesigns, Reliabilität, Validität, statistische Signifikanz durchzunehmen und spekulativ ...
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