Mexiko, im Sommer 2006: Tief gespalten ist die Nation, tief gespalten sind auch Künstler, Intellektuelle und Leitartikler. Am 2. Juli hat der linke ehemalige Bürgermeister von Mexico-Stadt, Andrés Manuel López Obrador, die Präsidentschaftswahl gegen seinen konservativen Gegner Felipe Calderón um 0,58 Prozent verloren. Seither redet er von Wahlbetrug und fordert eine Nachzählung der Stimmen. Noch bevor das Wahlgericht dies ablehnte, hatten Obradors Anhänger den grössten Platz der Hauptstadt besetzt. Ein Komitee bedeutender Geistesgrössen ruft zur Unterstützung des linken Politikers auf, ein Gegenkomitee fordert Respekt vor der Wahlbehörde. Mexikos Kunst-Starkritikerin empfindet di ...
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