Heute glauben Pädagogen und andere Experten, gewalttätige Filme und Computerspiele könnten sanften Gemütern Schaden zufügen. Vor zweihundert Jahren warnte man noch vor Gemälden. Zum Beispiel vor Johann Heinrich Füsslis «Der Nachtmahr» (1781). Das Bild des Schweizers sorgte schon bei der ersten Präsentation an der Jahresausstellung der Royal Academy in London für einen Skandal: Die Mischung aus Gewalt und Erotik, Lust und Schauder war vielen Besuchern nicht geheuer. Gerüchte um den Urheber des Bildes taten das Ihre bei: Henry Fuseli, so nannte sich Füssli in seiner englischen Wahlheimat, sei dem Opiumkonsum verfallen, pflege e ...
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