Der Mann, der jeden Sommer halb Frankreich bezirzt, heisst mit bürgerlichem Namen Jean-Paul Ollivier, doch kennt man ihn landauf, landab als «Polo la science». Mit wissenschaftlicher Akribie erläutert der 65-jährige Bretone im Staatsfernsehen die Tour de France. Nicht deren sportliche Aspekte, behüte, die interessieren das Volk von Jahr zu Jahr und von Dopingskandal zu Dopingskandal weniger. Stattdessen beschreibt Ollivier mit blumigen Worten sowie sachverständiger Hingabe die von den Kameras dekorativ ins Bild gerückten Schönheiten der Landschaft, der Baudenkmäler, kurz: der douce France.
Kein Wunder, rühren die traditionell hohen Einschaltquoten für die Grande Boucle inzwisch ...
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