Sarel Mokoena hat sich in letzter Zeit merkwürdig verändert. «Er verhält sich wie der weisse Boss», verrät eine Arbeiterin. Der Betriebsleiter sage oft my farm, meine Farm, wenn er von dem Gut spricht, das ihr und 410 weiteren Leuten gemeinsam gehört. Sie legten ihre staatlichen Zuschüsse zusammen, nahmen eine Hypothek auf und kauften 321 Hektar Land. Dann gründeten sie den Noko Development Trust – ein Pilotprojekt der Landreform.
Schon bald begannen die Probleme: kein Kapital, lückenhafte Kenntnisse, Dürre, dazu der Eigensinn des Mr. Mokoena. Alle Teilhaber aus dem staubigen Dorf Phiring hatten sich ein besseres Leben erhofft. Heute wären sie schon froh, wenn endlich der Regen ...
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