Alexis Arguello kämpfte in Nicaragua schon als Junge für die Sandinisten gegen den Diktator Somoza, dessen Wächter seinen Bruder umgebracht hatten. Mit 15 Jahren kletterte der Guerillero «aus blankem Hunger» in den Boxring. Der dünne Däumling wurde der wahrscheinlich grösste Boxer Lateinamerikas: Weltmeister zunächst im Fliegen-, dann im Superleicht- und im Leichtgewicht. Er machte in amerikanischen Arenen Karriere und zog nach Florida um, schickte aber brav seine Dollars nach Managua. Als die Sandinisten 1979 die Macht übernahmen, war Arguello 27 und in Miami als Latino das Idol von Millionen Exilkubanern. Arguello vollzog einen Sympathieschwenker nach rechts und unterstützte die ...
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