Ein gepanzerter Wagen stoppt vor der «Schule für Neuankömmlinge» im ärmsten Viertel von Den Haag. Eine ungewöhnliche Politikerin steigt aus: Ayaan Hirsi Ali, elegant, schwarzweiss gekleidet, umgeben von drei Leibwächtern. Ein Hauch von Exotik, ein Flair von Armani. Nach dem Besuch bei misshandelten Frauen in einem «Bleib mir vom Leib»-Haus wird sie nun auch noch Reden vor unmündigen Schülern halten, vor Asylantenkindern, Mädchen mit Kopftüchern. Ein ungewöhnliches Programm für eine Kandidatin der rechtsliberalen Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD), die sonst pragmatische Hausbesitzer und Unternehmer zu ihrer Klientel zählt.
Wer ist diese Frau, die seit zwei Jahren ...
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