Es ist eine Vorstellung der deprimierenden Art, wenn Gijs de Vries aus seinem Alltag erzählt. «Die Bedrohung ist real, und sie ist ernst», nirgends in Europa sei man heute mehr sicher, sagt der Holländer mit einer Stimme, die sich durch die Sätze schleppt, als laste auf ihr die ganze Verantwortung seines schweren Amtes. De Vries ist Europas erster «Terrorismus-Zar». Nach den Anschlägen von Madrid im vergangenen März wurde er von der EU auserkoren, den Kampf gegen den islamistischen Terror in Europa zu koordinieren. «Leider», sagt de Vries, «muss jedes Land damit rechnen, Ziel eines grossen Terroranschlags zu werden, und zwar unabhängig von seiner Irak-Politik.» Wohl habe al-Qai ...
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