Achtzehn Jahre Gefängnis wegen Betrugs und Bestechung, anderthalb Millionen Franken Busse, und die Medien blieben vom Prozess ausgeschlossen. So behandelt man keinen gewöhnlichen Wirtschaftskriminellen, auch in China nicht. Vor zwei Jahren noch schätzte das US-Wirtschaftsmagazin Forbes den Orchideenkönig Yang Bin auf 900 Millionen Dollar und feierte ihn als Chinas zweitreichsten Mann. Nun hat im nordostchinesischen Shenyang ein Gericht das vorerst letzte Kapitel der Fabel «Aufstieg und Fall des Yang Bin» geschrieben.
Zuvor hatte das Gericht ihm einen Handel angeboten: Er akzeptiert eine Strafe von 18 Jahren Gefängnis, sitzt aber bloss zwei davon ab und wird danach des Landes verwiesen ...
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