Die Erkenntnis ist so alt wie die Angewohnheit der Menschen, sich im Namen irgendwelcher Ideen die Schädel einzuschlagen: Das erste Opfer in einem Krieg ist immer die Wahrheit. Diese Einsicht ist auch nach Tausenden von Jahren richtig, und ganz besonders trifft sie in diesen Tagen in der Ukraine zu, wo jede Seite ihre eigenen Wahrheiten hat und wo auf jede Wahrheit mindestens ein halbes Dutzend Lügen, Verdrehungen, Entstellungen und Verzerrungen kommen.
Immerhin ein Gutes hat die verworrene Lage. Sie erleichtert die Antwort auf die Frage, wem man überhaupt glauben kann: niemandem. Tatsächlich aber hindern die Lügengespinste niemanden, gutgläubig alles aufzusaugen, was er hören will ...
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