Peter Finke war 63 Jahre alt, als er seinen Dienst als Universitätsprofessor im deutschen Bielefeld quittierte. In den frühzeitigen Ruhestand zu gehen, verstand er als Protest gegen die Hochschulpolitik. Nun hat der Wissenschaftsphilosoph ein Buch geschrieben, in dem er der akademischen Forschung an den Karren fährt. An den Universitäten grassiere elitäres Denken, schreibt Finke in «Citizen Science» (Bürgerforschung). Theorielastigkeit und Weltfremdheit machten sich breit, gepaart mit Selbstbezogenheit und Arroganz. Zudem bedränge die wuchernde Hochschulbürokratie die Freiheit der Forschung. Bedroht sei diese auch durch den steigenden Einfluss von Wirtschaft und Politik, so Finke ...
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