Das Zentralereignis dieser Woche hat eine der grossen irdischen Unzulänglichkeiten in Erinnerung gerufen: die Trägheit des menschlichen Geistes. An Neues gewöhnt man sich ungern und meist nur sehr langsam. Die Werbebranche etwa lebt zu einem grossen Teil davon, dass sie dafür bezahlt wird, diesen Prozess zu beschleunigen – mit enormem Aufwand an Kreativität und Geld. Unvergessen zum Beispiel ist die Kampagne, als ein Schokoriegel in eine neue Verpackung mit neuem Namen gesteckt wurde: «Raider heisst jetzt Twix.» Die Verbreitung dieser schlichten Botschaft kostete Unsummen, denn alte Gewohnheiten gibt man nicht umsonst auf.
Joseph Kardinal Ratzinger heisst jetzt Papst Benedikt XVI. D ...
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