Bis vor wenigen Jahren war ein Interview mit Salman Rushdie ein Sicherheitsrisiko. Die Interviewer wurden an einen geheimen Ort gebracht, nach Waffen durchsucht und auf ihre Harmlosigkeit überprüft. Auch heute schwebt das von islamischen Geistlichen regelmässig bekräftigte Todesurteil über dem Autor des angeblich gotteslästerlichen Weltbestsellers «Die satanischen Verse» wie eine dunkle Wolke. Nur kümmert ihn das nicht mehr. Alexander Fest, Verlagschef bei Rowohlt, der sich zur Vermittlung des Gesprächs für die Weltwoche bereit erklärte, warnte trotzdem: «Eine Zusage wird nur unter der Massgabe erfolgen, dass Sie auf alle politischen Themen verzichten.» Umso überraschender war ...
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