Im Streit um die Karikaturen fallen zwei Berufsgruppen negativ auf. Die Politiker und die Journalisten. Grundsätzlich haben Politiker hier ohnehin nichts zu sagen: Die Pressefreiheit richtet sich auch gegen sie, wir geniessen dieses Grundrecht nicht von Staates Gnaden, sondern die Bürger haben sich diese Freiheit gegen die Behörden erkämpft. Und wenn die Politiker trotzdem etwas sagen, dann stehen sie oft auf der falschen Seite. So hat sich die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey berufen gefühlt, die Pressefreiheit zu relativieren: Zwar verurteilt sie alle Gewalt gegen westliche Einrichtungen, fordert aber im nächsten Satz einen Dialog mit der islamischen Welt und plant gar ...
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