Wenn man die heutigen Medien verstehen will, muss man zurück ins Jahr 1992. Es war der grösste Sündenfall unserer Mediengeschichte. Es war das Jahr der EWR-Abstimmung.
Vor der Abstimmung verwandelten sich unsere unabhängigen Journalisten in Propagandasprecher der offiziellen Politik. Es gab in den führenden Medien nicht eine einzige kritische Stimme. Am übelsten trieb es die Weltwoche. Sie war damals links-grün. Die Redaktion schickte ihren Lesern statt einer Zeitung eine glühende Abstimmungsbroschüre. Sie trommelte auf sechzig Seiten für die Regierungsvorlage. Es war das bisher schrecklichste Beispiel, wie sich eine ganze Redaktion zum Lautsprecher des Staatsapparats machte.
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