Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hatte am Freitag vergangener Woche in der «Arena» des Schweizer Fernsehens einen fulminanten Auftritt. Die in den letzten Wochen und Monaten unter Beschuss geratene Aussenministerin ging als Siegerin aus der Debatte hervor. Aber was heisst Debatte?
Der «Arena», in ihren besten Tagen Schauplatz elektrisierender Auseinandersetzungen, waren an diesem Abend alle Widerspruchsgene ausgetrieben. Calmy-Rey hatte schlicht keinen Gegenpart. Kein Politiker in der ersten Reihe, kein kritischer Kenner der Aussenpolitik. Stattdessen standen da zwei Chefredaktoren (Peter Rothenbühler von Le Matin und Felix E. Müller von der NZZ am Sonntag), die Calmy-Reys Selbstdarst ...
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