Wer erinnert sich nicht gerne mit verklärt glänzenden Äuglein an den 20. April 1992? An den 8. September 1996? Oder ehrwürdige Greise gar an den 25. August 1948? Es waren keine jener Luzerner Festival-Abende, an denen der Gast unkritisch in Jubel ausbrechen durfte, weil vorne auf dem Podium ein arrivierter Pultstar triumphierte. 1992, da stand ein bulliger Lette auf der Bühne, 1996 ein schlaksiger britischer Lockenkopf mit seinem Orchester aus Birmingham und 1948 ein ungelenk wild dirigierender Österreicher mit zweifelhaftem Ruf. Es waren die Luzerner Debüts von Mariss Jansons (*1943), Simon Rattle (*1955) und Herbert von Karajan (19081989). Konzerte von Rattle und Jansons sind Höhep ...
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